Allgemein kann ich nur positive Erfahrungen mitnehmen und empfehle jedem, der was von der Welt sehen möchte und offen für Neues und für Lernen ist an einem Austauschprogramm teilzunehmen! Die Möglichkeit über Erasmus eine Förderung zu erhalten ist viel Wert.
Fakultät für Mode, Design und Grafik, Universität Cesine
Studiengang: Innenarchitektur
Selina Kemmerle
FAZIT
Abschließend kann ich sagen, dass mein Erasmus-Aufenthalt in Santander eine unglaublich bereichernde Erfahrung war und ich es jederzeit wieder machen würde. Das Leben und Studieren in Spanien hat mir nicht nur fachlich neue Perspektiven gezeigt, sondern mich auch kulturell und sprachlich weitergebracht. Besonders die offene und herzliche Art der Menschen, die familiäre Atmosphäre an der Universität sowie das kennenlernen und zusammenleben mit anderen internationalen Studierenden haben dazu beigetragen, dass ich mich schnell wohlgefühlt habe.
Santander als Stadt bot mit seiner Lage am Meer, der schönen Natur und dem entspannten Lebensstil den perfekten Ort für ein Auslandssemester. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen und wertvolle Erinnerungen gesammelt, die ich nicht mehr missen möchte.
Rückblickend waren es genau diese vielfältigen Freizeiterfahrung: Surfen, Tanzen, gemeinsame Aus/üge, Natur und spontane Abenteuer, die mein ErasmusSemester in Santander so besonders gemacht haben. Man konnte jeden Tag etwas Neues erleben und genau das würde ich jedem Erasmus-Studenten auf unbedingt empfehlen: offen sein, alles ausprobieren und die Zeit in vollen Zügen genießen.
Mein Praktikum auf Island war eine sehr spannende, lehrreiche und horizonterweiternde Erfahrung. Nicht nur weil ich im Büro viel gelernt habe, sondern auch weil der Alltag, das Kennenlernen eines anderen Landes und vor allem das über sich hinaus Wachsen in schwierigen Situationen im Ausland eine Bereicherung für das ganze Leben ist. Diese Erfahrungen die Komfortzone zu verlassen und sich mutig in einen fremden und neuen Lebensabschnitt zu stürzen kann man mit Geld nicht kaufen, man muss es erleben.
Ich kann es jedem nur ans Herz legen, der diese Möglichkeit hat, ein Auslandssemester zu machen. Es ist eine einmalige Chance ein anderes Land so intensiv kennenzulernen. Gerade Japan ist da ein Land, dass ich sehr empfehlen kann. Es ist ein Land mit einer faszinierenden Kultur die so unterschiedlich zu Deutschland ist und dennoch ist die Mentalität so ähnlich, dass man sich nicht verloren fühlt. Als Vegetarier ist es schon öfters eine Herausforderung etwas zu finden, da in den meisten Gerichten Fleisch drinnen ist. Wenn man sich aber vorher bisschen informiert oder ein Handy mit Übersetzter dabei hat, findet man eigentlich immer eine Möglichkeit. Japan ein wunderschönes Land, dass ich auf jeden Fall noch öfters besuchen werde.
ERFAHRUNGSBERICHT AUSLANDSSTUDIUM ▪ Jeju National University, Jeju Island, Süd Korea ▪ SoSe25 (März-Juni) ▪ INN B8
FAZIT Mein Auslandssemester an der JNU in Südkorea war eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich habe viele neue Eindrücke gesammelt, sowohl im Studium als auch im Alltag, und in kurzer Zeit viel dazugelernt. Einige organisatorische Abläufe waren anfangs etwas herausfordernd, ließen sich mit guter Vorbereitung aber gut meistern. Besonders beeindruckt haben mich die herzliche Art der Menschen, die unbeschreiblich schöne Natur Jejus und die vielfältige Kultur, die in vielen Alltagssituationen sichtbar wurde. Traditionelle Feste, gemeinsame Aktivitäten mit Studierenden und auch die spannenden architektonischen Gebäuden. Ich kann ein Auslandssemester in Korea allen empfehlen, die offen für Neues sind, gerne selbstständig handeln und bereit sind, sich auch in ungewohnten Situationen zurechtzufinden. Die Erfahrungen, die man dabei sammelt, bleiben lange im Gedächtnis und bringen einen persönlich wie fachlich weiter. Zwar gab es hin und wieder Herausforderungen, doch genau diese Erfahrungen haben mir geholfen, persönlich zu wachsen. Rückblickend überwiegen für mich ganz klar die positiven Erlebnisse. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Das Semester in Jeju endet im Juni. Solltet ihr die Möglichkeit haben, im Juli noch einige Wochen in Korea zu bleiben, nutzt die Zeit, um auch auf dem Festland zu reisen und euer erlerntes Wissen direkt anzuwenden. Wir sind drei Wochen länger geblieben und konnten so noch andere Städte von Korea bereisen.
College of Engineering, Department of Architecture
Lena Ranfft / lena.ranfft@stud.th-rosenheim.de
FAZIT
Ich hatte eine unglaubliche Zeit in Korea und kann das Auslandssemester nur empfehlen! Ich habe viele zuvorkommende, hilfsbereite und freundliche Menschen getroffen und einiges über das Land und die Menschen erfahren, was man als normaler Tourist so nicht erleben könnte. Zudem bin ich stolz, nun ein wenig Koreanisch zu sprechen. Des Weiteren bin ich rückblickend sehr froh, auf der Insel Jeju und nicht in der Hauptstadt Seoul studiert zu haben. An der JNU sind nicht viele Austauschstudierende aus Europa. Dies hat die Kontaktaufnahme mit koreanischen Studierenden erleichtert, die neugierig auf das Leben in Europa waren oder den Kontinent selbst schon bereist haben und sich austauschen wollten. Ich würde sofort wieder zurückgehen.
Volume & Space – Internacional Short programs hosted by Llotja
20.02.2025 – 01.03.2025
Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design IAD; MA Innenarchitektur und Möbeldesign
Fazit
Das Programm war sehr bereichernd und hat sehr viel Spaß gemacht, die Betreuung vor Ort von dem Programmleiter und den Professorinnen war gut (trotz vereinzelter Sprachschwierigkeiten).
Die Infos vorab hätten ausführlicher sein können, außerdem wäre es schön gewesen, wenn Studierende von dort teilgenommen hätten. Bis wir das erste Mal selbst mit den Weiden arbeiten durften war schon fast die Hälfte des Aufenthalts vorbei, der praktische Part des Workshops war teilweise etwas chaotisch, weil die Aufgabenstellung nicht von Anfang an ganz klar war.
Ich würde das Programm auf jeden Fall jedem empfehlen.
BIP Volume & Space: Escola Superior de Disseny i d‘Art Llotja, Barcelona, Spanien
20.02 – 01.03.25
IAD Möbeldesign
Fazit Der Workshop war echt top, und ich würde ihn jedem empfehlen, der Lust auf Design, Architektur und Kunst hat. Es war die perfekte Kombination aus Theorie und Praxis, und Barcelona hat mir als Stadt auch sehr gefallen. Die ganze Erfahrung hat mich extrem inspiriert, und ich würde sofort wieder teilnehmen.
Universidad Panamericana (UP) in Guadalajara, Mexiko
Wintersemester 2024/25 (02. August bis 05. Dezember)
Architektur
Florian Unterreiner, unterreinerflorian@gmail.com
Fazit Ein Auslandssemester ist eine Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen kann. Es bietet die Möglichkeit, nicht nur akademisch, sondern auch persönlich enorm zu wachsen. Sprachlich macht man große Fortschritte, insbesondere, wenn man sich in einer neuen Sprache ausprobiert und alltägliche Herausforderungen meistert. Gleichzeitig verlässt man die gewohnte Komfortzone, probiert neue Dinge aus und taucht tief in eine andere Kultur und Lebensweise ein. Besonders bereichernd fand ich die Begegnungen mit den Menschen. Die Mexikaner:innen, die ich kennenlernen durfte, beeindruckten mich durch ihre Herzlichkeit und ihren Stolz auf ihr Land. Sie haben mir ihre Kultur nähergebracht und gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Tradition sind. Ebenso wertvoll war der Kontakt zu den anderen internationalen Studierenden, die wie ich ein Abenteuer suchten. Wir waren alle im gleichen Boot, offen für Neues und voller Neugier, das Beste aus unserer Zeit in Mexiko herauszuholen. Ein Highlight war definitiv das Essen: Die mexikanische Küche ist unglaublich vielfältig und authentisch. Ob Tacos, Enchiladas oder Mole – jede Mahlzeit war ein Erlebnis für sich. Aber auch abseits des Kulinarischen war es spannend zu sehen, wie anders der Unialltag in einem anderen Land abläuft. Die Lehre an der Universidad Panamericana war eher wieder wie in der Schule, mit Anwesenheitspflicht, Hausaufgabe, geregelte Sitzordnung im Klassenzimmer, Referaten,… – ein deutlicher Kontrast zu meinem Studium in Deutschland bei dem eher selbstständig gearbeitet wird. Darüber hinaus hat mich das Reisen durch Mexiko geprägt. Jede Region ist einzigartig, von den Stränden an der Pazifikküste über die kolonialen Städte bis hin zu Vulkanlandschaften. Diese Abenteuer haben mir nicht nur die Schönheit des Landes gezeigt, sondern auch meinen Horizont erweitert. Das Auslandssemester hat mich nicht nur als Architekturstudierenden, sondern auch als Mensch weitergebracht. Es hat mich mutiger, offener und flexibler gemacht. Ich bin dankbar für all die unvergesslichen Erlebnisse, die Freundschaften und die neuen Perspektiven, die ich gewonnen habe. Für alle, die darüber nachdenken, ein Semester im Ausland zu verbringen: Es ist eine Entscheidung, die man nicht bereuen wird. Sollte jemand Fragen haben, kann man mich gerne unter der E-Mail unterreinerflorian@gmail.com kontaktieren.