Während meines 20-wöchigen Praktikums habe ich Einblicke in viele verschiedene Bereiche bekommen. Ich habe sowohl an Entwurfs- als auch Ausführungsplanung gearbeitet. Meine Aufgaben reichten von der Bemaßung von Grundrissen, Schnitten und Ansichten über die Erstellung von Elektro- und Bestandsplänen bis hin zur Entwurfsarbeit für Umbau- und Neubauprojekte. Besonders Spaß hatte ich an der Mitarbeit an einem Wohnumbau in Denia, bei dem ich an Konzeptentwicklung, Materialrecherche und Visualisierungen beteiligt war. Das Praktikum war für mich eine sehr positive Erfahrung, was sowohl an meinen Einblicken in die Arbeitswelt als auch dem freundlichen und familiären Team lag, in dem man sich stets wohlfühlte und keine Angst hatte Fehler zu machen
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien, Österreich
Zeitraum: WS 2025/2026
Fakultät: IAD | Studiengang: Architektur
FAZIT
Mein persönliches Highlight meines Aufenthalts war das Erleben der Wiener Ballsaison. Die einzigartige Atmosphäre, die prachtvolle Architektur der Festsäle und die gelebte Tradition boten einen faszinierenden Kontrast zum Büroalltag. Diese kulturelle Erfahrung hat meinen Aufenthalt in Wien perfekt abgerundet und bleibt mir als die prägendste Erinnerung meiner Erasmus-Zeit im Gedächtnis. Insgesamt blicke ich auf eine vielseitige und lehrreiche Zeit zurück, die meinen weiteren Weg nachhaltig geprägt hat.
Allgemein kann ich nur positive Erfahrungen mitnehmen und empfehle jedem, der was von der Welt sehen möchte und offen für Neues und für Lernen ist an einem Austauschprogramm teilzunehmen! Die Möglichkeit über Erasmus eine Förderung zu erhalten ist viel Wert.
Mein Praktikum auf Island war eine sehr spannende, lehrreiche und horizonterweiternde Erfahrung. Nicht nur weil ich im Büro viel gelernt habe, sondern auch weil der Alltag, das Kennenlernen eines anderen Landes und vor allem das über sich hinaus Wachsen in schwierigen Situationen im Ausland eine Bereicherung für das ganze Leben ist. Diese Erfahrungen die Komfortzone zu verlassen und sich mutig in einen fremden und neuen Lebensabschnitt zu stürzen kann man mit Geld nicht kaufen, man muss es erleben.
Ich kann es jedem nur ans Herz legen, der diese Möglichkeit hat, ein Auslandssemester zu machen. Es ist eine einmalige Chance ein anderes Land so intensiv kennenzulernen. Gerade Japan ist da ein Land, dass ich sehr empfehlen kann. Es ist ein Land mit einer faszinierenden Kultur die so unterschiedlich zu Deutschland ist und dennoch ist die Mentalität so ähnlich, dass man sich nicht verloren fühlt. Als Vegetarier ist es schon öfters eine Herausforderung etwas zu finden, da in den meisten Gerichten Fleisch drinnen ist. Wenn man sich aber vorher bisschen informiert oder ein Handy mit Übersetzter dabei hat, findet man eigentlich immer eine Möglichkeit. Japan ein wunderschönes Land, dass ich auf jeden Fall noch öfters besuchen werde.
Universidad Panamericana (UP) in Guadalajara, Mexiko
Wintersemester 2024/25 (02. August bis 05. Dezember)
Architektur
Florian Unterreiner, unterreinerflorian@gmail.com
Fazit Ein Auslandssemester ist eine Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen kann. Es bietet die Möglichkeit, nicht nur akademisch, sondern auch persönlich enorm zu wachsen. Sprachlich macht man große Fortschritte, insbesondere, wenn man sich in einer neuen Sprache ausprobiert und alltägliche Herausforderungen meistert. Gleichzeitig verlässt man die gewohnte Komfortzone, probiert neue Dinge aus und taucht tief in eine andere Kultur und Lebensweise ein. Besonders bereichernd fand ich die Begegnungen mit den Menschen. Die Mexikaner:innen, die ich kennenlernen durfte, beeindruckten mich durch ihre Herzlichkeit und ihren Stolz auf ihr Land. Sie haben mir ihre Kultur nähergebracht und gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Tradition sind. Ebenso wertvoll war der Kontakt zu den anderen internationalen Studierenden, die wie ich ein Abenteuer suchten. Wir waren alle im gleichen Boot, offen für Neues und voller Neugier, das Beste aus unserer Zeit in Mexiko herauszuholen. Ein Highlight war definitiv das Essen: Die mexikanische Küche ist unglaublich vielfältig und authentisch. Ob Tacos, Enchiladas oder Mole – jede Mahlzeit war ein Erlebnis für sich. Aber auch abseits des Kulinarischen war es spannend zu sehen, wie anders der Unialltag in einem anderen Land abläuft. Die Lehre an der Universidad Panamericana war eher wieder wie in der Schule, mit Anwesenheitspflicht, Hausaufgabe, geregelte Sitzordnung im Klassenzimmer, Referaten,… – ein deutlicher Kontrast zu meinem Studium in Deutschland bei dem eher selbstständig gearbeitet wird. Darüber hinaus hat mich das Reisen durch Mexiko geprägt. Jede Region ist einzigartig, von den Stränden an der Pazifikküste über die kolonialen Städte bis hin zu Vulkanlandschaften. Diese Abenteuer haben mir nicht nur die Schönheit des Landes gezeigt, sondern auch meinen Horizont erweitert. Das Auslandssemester hat mich nicht nur als Architekturstudierenden, sondern auch als Mensch weitergebracht. Es hat mich mutiger, offener und flexibler gemacht. Ich bin dankbar für all die unvergesslichen Erlebnisse, die Freundschaften und die neuen Perspektiven, die ich gewonnen habe. Für alle, die darüber nachdenken, ein Semester im Ausland zu verbringen: Es ist eine Entscheidung, die man nicht bereuen wird. Sollte jemand Fragen haben, kann man mich gerne unter der E-Mail unterreinerflorian@gmail.com kontaktieren.
Universidad Panamericana, Guadalajara, Jalisco, Mexico
Wintersemester 2024/25 (August bis Dezember)
Architektur Bachelor
Anna-Maria Beckmann, sommerundu@gmail.com
Fazit Es gibt’s so viel in Guadalajara zu tun, zu sehen, zu erleben. Es hat mir sehr Spaß gemacht so viele neue Erfahrungen zu sammeln, mich mit den Leuten von der Uni zu unterhalten und ihre Blickweise auf das Leben und auf die Kulturen kennen zu lernen. Wir hatten zwar im Vergleich zu Deutschland auch viel zu lernen und Hausaufgaben aber trotzdem haben wir vor allem als Internationals Gruppe viel unternommen und eine unfassbar tolle Zeit gehabt.
La Salle Ramon Llull Universität, Barcelona, Spanien
Wintersemester 2024/2025 Mitte September bis Ende Januar 2025
IAD-Fakultät, Architektur Bachelor
Fazit
Mein Auslandssemester in Barcelona war eine unvergessliche Erfahrung! Die Stadt, ihr Charme und das entspannte Lebensgefühl haben mich begeistert. Oft fühlte ich mich wie im Dauerurlaub. Trotz kleiner Herausforderungen, wie der manchmal mangelnden Zuverlässigkeit, auch im spanischen Gesundheitssystem (was ich wegen meines gebrochenen Fußes erlebte), war es eine unglaublich bereichernde Zeit. Ich würde jedem empfehlen, ein Erasmus-Semester zu machen: Sich gut zu vorab zu informieren hilft, aber am Ende sollte man einfach ins Abenteuer starten!
Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit in Barcelona! Dank der Unterstützung der jeweiligen International und Global Offices vor Ort war die Organisation angenehm und unkompliziert. Der Workload kann je nach Projekt durchaus hoch sein und die Professoren erwarten viel Einsatz. Ich kann die Teilnahme an einem Erasmus-Austauschprogramm sehr empfehlen und hoffe, dass diese Möglichkeit auch in Zukunft besteht und noch mehr Standorte angeboten werden! Solltest du Fragen haben zu meinem Aufenthalt in Barcelona beantworte ich sie dir gerne 🙂