Summerschool „Entrepreneurship“ 2025 in Montreal Kanada zusammen mit CJE (Carrefour Jeunesse Emploi) der Concordia Universität Montreal
Zeitraum: 21.09. – 26.09.2025 (SoSe 2025)
BWL
Romina Ott, romina.ott@stud.th-rosenheim.de
FAZIT
Beste Erfahrung: die offenen Gespräche mit den Unternehmern und Gründern, eine tolle und abwechslungsreiche Zeit mit tollen Menschen verbracht zu haben und neue Freundschaften geknüpft zu haben Schlechteste Erfahrung: leider zu wenig Zeit für so viele spannende Unternehmen, neue Kontakte und das Land an sich Fazit: schöner, spannender und lehrreicher Aufenthalt mit tollen Menschen!
Universidade Federal do Paraná (UFPR), Curitiba, Brasilien
Sommersemester 2025
Fakultät HTB, Bauingenieurswesen
Felix Schwarz, schwarz.felix_1@stud.th-rosenheim.de
FAZIT
Schlechte Erfahrung habe ich in Brasilien nicht gemacht. Höchstens einen etwas holprigen Start. Aber ich denke, so geht es wohl jedem, der in ein fremdes Land reist und sich erst einmal zurechtfinden muss. Nachdem ich diese Anfangsphase überwunden und einige Bekanntschaften geschlossen hatte, wurde es von Tag zu Tag besser. Vor allem dank meiner neuen Freunde, die ich in Brasilien gefunden habe. Ich hatte eine unvergessliche Zeit, spreche nun ein wenig Portugiesisch und würde jederzeit wieder nach Curitiba reisen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Allen denen die die Möglichkeit haben, ein Semester, die Abschlussarbeit oder ein Praktikum in Brasilien zu absolvieren, kann ich nur raten, diese Chance zu nutzen.
Die 9 Wochen in Tansania waren eine wertvolle Ergänzung zu meiner wissenschaftlichen Ausbildung im Bereich Versorgungsforschung und -management. Ich konnte mein theoretisches Wissen in der Praxis verankern, interkulturelle Kompetenzen erweitern und die Herausforderungen und Potenziale globaler Gesundheitssysteme noch differenzierter verstehen. Mein besonderer Dank gilt dem International Office der TH Rosenheim für die Unterstützung dieses Aufenthalts sowie allen Beteiligten im SC Hospital für ihr Vertrauen und ihre Offenheit. Tansania bleibt für mich ein Ort des Lernens, der Menschlichkeit und der Begegnung. Asante sana, kwa heri! – Vielen Dank und bis bald, Tansania!
ERFAHRUNGSBERICHT AUSLANDSSTUDIUM ▪ Jeju National University, Jeju Island, Süd Korea ▪ SoSe25 (März-Juni) ▪ INN B8
FAZIT Mein Auslandssemester an der JNU in Südkorea war eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich habe viele neue Eindrücke gesammelt, sowohl im Studium als auch im Alltag, und in kurzer Zeit viel dazugelernt. Einige organisatorische Abläufe waren anfangs etwas herausfordernd, ließen sich mit guter Vorbereitung aber gut meistern. Besonders beeindruckt haben mich die herzliche Art der Menschen, die unbeschreiblich schöne Natur Jejus und die vielfältige Kultur, die in vielen Alltagssituationen sichtbar wurde. Traditionelle Feste, gemeinsame Aktivitäten mit Studierenden und auch die spannenden architektonischen Gebäuden. Ich kann ein Auslandssemester in Korea allen empfehlen, die offen für Neues sind, gerne selbstständig handeln und bereit sind, sich auch in ungewohnten Situationen zurechtzufinden. Die Erfahrungen, die man dabei sammelt, bleiben lange im Gedächtnis und bringen einen persönlich wie fachlich weiter. Zwar gab es hin und wieder Herausforderungen, doch genau diese Erfahrungen haben mir geholfen, persönlich zu wachsen. Rückblickend überwiegen für mich ganz klar die positiven Erlebnisse. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Das Semester in Jeju endet im Juni. Solltet ihr die Möglichkeit haben, im Juli noch einige Wochen in Korea zu bleiben, nutzt die Zeit, um auch auf dem Festland zu reisen und euer erlerntes Wissen direkt anzuwenden. Wir sind drei Wochen länger geblieben und konnten so noch andere Städte von Korea bereisen.
College of Engineering, Department of Architecture
Lena Ranfft / lena.ranfft@stud.th-rosenheim.de
FAZIT
Ich hatte eine unglaubliche Zeit in Korea und kann das Auslandssemester nur empfehlen! Ich habe viele zuvorkommende, hilfsbereite und freundliche Menschen getroffen und einiges über das Land und die Menschen erfahren, was man als normaler Tourist so nicht erleben könnte. Zudem bin ich stolz, nun ein wenig Koreanisch zu sprechen. Des Weiteren bin ich rückblickend sehr froh, auf der Insel Jeju und nicht in der Hauptstadt Seoul studiert zu haben. An der JNU sind nicht viele Austauschstudierende aus Europa. Dies hat die Kontaktaufnahme mit koreanischen Studierenden erleichtert, die neugierig auf das Leben in Europa waren oder den Kontinent selbst schon bereist haben und sich austauschen wollten. Ich würde sofort wieder zurückgehen.
Meine beste Erfahrung ist die Vielseitigkeit, welche einem durch einen Aufenthalt ein Kuala Lumpur geboten wird. Man lernt so viele großartige Leute aus allen möglichen Ländern kennen und erfährt so viele neue Perspektiven. Was mir an meinem Aufenthalt bei UniKL am wenigsten gefallen hat, ist die hohe Unzuverlässigkeit. Es war beispielsweise kein Einzelfall, dass wir pünktlich zu Präsenzverstaltungen in der Schule erschienen sind und erst nach vermeintlichem Vorlesungsbeginn eine Whatsapp Nachricht des Dozenten erhalten haben, dass der Unterricht ausfällt. Zusammenfassend: Kuala Lumpur ist eine einsteigerfreundliche und lebenswerte Stadt – perfekt um eine tolle Zeit zu erleben und um sich persönlich weiterzuentwickeln. Ich kann es jedem ans Herz legen ein Auslandssemester zu machen!
Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir das Wetter, das an fast jedem Tag mit blauem Himmel und angenehmen 26 Grad überzeugte. Auch die Natur und die unmittelbare Nähe zum Pazifik tragen erheblich zur hohen Lebensqualität in Kalifornien bei. Zudem bietet sich von dort aus ein Abstecher nach Hawaii an – mit rund sechs Flugstunden zwar immer noch weit, aber deutlich näher als von Europa aus. Weniger begeistert war ich vom kulinarischen Angebot: Familiengeführte Restaurants sind rar, stattdessen dominieren teure Fast-Food-Ketten verschiedenster Nationalitäten. Insgesamt war mein Aufenthalt in den USA jedoch eine sehr positive und bereichernde Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Das Auslandssemester in Malaysia war für mich eine wertvolle und prägende Erfahrung. Besonders die völlig neue Umgebung hat mich herausgefordert und gleichzeitig persönlich wachsen lassen sei es im Alltag mit einer fremden Währung umzugehen, sich im Großstadttrubel von Kuala Lumpur zurechtzufinden oder neue kulturelle Gewohnheiten kennenzulernen. All das hat meinen Horizont erweitert.
Am meisten beeindruckt hat mich die Vielfältigkeit des Landes sowohl landschaftlich als auch kulturell und die zahlreichen Menschen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte. Aus einigen Kontakten sind echte Freundschaften entstanden, die über das Semester hinaus bestehen.
Was mir weniger gut gefallen hat, war die teils chaotische Organisation an der UniKL. Informationen zu Kursen oder organisatorischen Abläufen kamen oft sehr kurzfristig. Für mich als deutscher Studierender gewohnt an strukturierte Abläufe war das manchmal herausfordernd. Gleichzeitig herrschte vor Ort eine gewisse Gelassenheit, sodass auch spontane Änderungen meist gut aufgefangen wurden.
Insgesamt habe ich das Gefühl, mich durch das Semester persönlich weiterentwickelt zu haben vor allem im Umgang mit neuen Situationen, im interkulturellen Austausch und in meiner Selbstorganisation. Ein Auslandssemester würde ich jedem weiterempfehlen! Es ist eine einmalige Gelegenheit, neue Perspektiven zu gewinnen, spannende Erfahrungen zu sammeln und sich sowohl fachlich als auch menschlich weiterzuentwickeln.
Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr aufregendes Semester für mich war, dass ich jedem empfehlen kann. Die Chance ein anderes Land und eine andere Kultur so kennenzulernen hat man selten und ich denke jeder entwickelt sich durch solch eine Erfahrung auf jeden Fall weiter.
Universidad Panamericana (UP) in Guadalajara, Mexiko
Wintersemester 2024/25 (02. August bis 05. Dezember)
Architektur
Florian Unterreiner, unterreinerflorian@gmail.com
Fazit Ein Auslandssemester ist eine Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen kann. Es bietet die Möglichkeit, nicht nur akademisch, sondern auch persönlich enorm zu wachsen. Sprachlich macht man große Fortschritte, insbesondere, wenn man sich in einer neuen Sprache ausprobiert und alltägliche Herausforderungen meistert. Gleichzeitig verlässt man die gewohnte Komfortzone, probiert neue Dinge aus und taucht tief in eine andere Kultur und Lebensweise ein. Besonders bereichernd fand ich die Begegnungen mit den Menschen. Die Mexikaner:innen, die ich kennenlernen durfte, beeindruckten mich durch ihre Herzlichkeit und ihren Stolz auf ihr Land. Sie haben mir ihre Kultur nähergebracht und gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Tradition sind. Ebenso wertvoll war der Kontakt zu den anderen internationalen Studierenden, die wie ich ein Abenteuer suchten. Wir waren alle im gleichen Boot, offen für Neues und voller Neugier, das Beste aus unserer Zeit in Mexiko herauszuholen. Ein Highlight war definitiv das Essen: Die mexikanische Küche ist unglaublich vielfältig und authentisch. Ob Tacos, Enchiladas oder Mole – jede Mahlzeit war ein Erlebnis für sich. Aber auch abseits des Kulinarischen war es spannend zu sehen, wie anders der Unialltag in einem anderen Land abläuft. Die Lehre an der Universidad Panamericana war eher wieder wie in der Schule, mit Anwesenheitspflicht, Hausaufgabe, geregelte Sitzordnung im Klassenzimmer, Referaten,… – ein deutlicher Kontrast zu meinem Studium in Deutschland bei dem eher selbstständig gearbeitet wird. Darüber hinaus hat mich das Reisen durch Mexiko geprägt. Jede Region ist einzigartig, von den Stränden an der Pazifikküste über die kolonialen Städte bis hin zu Vulkanlandschaften. Diese Abenteuer haben mir nicht nur die Schönheit des Landes gezeigt, sondern auch meinen Horizont erweitert. Das Auslandssemester hat mich nicht nur als Architekturstudierenden, sondern auch als Mensch weitergebracht. Es hat mich mutiger, offener und flexibler gemacht. Ich bin dankbar für all die unvergesslichen Erlebnisse, die Freundschaften und die neuen Perspektiven, die ich gewonnen habe. Für alle, die darüber nachdenken, ein Semester im Ausland zu verbringen: Es ist eine Entscheidung, die man nicht bereuen wird. Sollte jemand Fragen haben, kann man mich gerne unter der E-Mail unterreinerflorian@gmail.com kontaktieren.