„Hervorragendes Arbeitsklima, welches sehr gelassen, offen und teamorientiert war“- Praxissemester in Tampere, Finnland

Vorbereitung

Die Stellenausschreibung für das Praktikum habe ich im Jobportal der TH- Rosenheim gefunden. Das Unternehmen sucht oft nach deutschsprachigen Studierenden, weshalb es eine gute Gelegenheit für ein Auslandspraktikum darstellt. Nachdem ich mich beworben hatte, wurde ich zu einem Interview eingeladen. Ich bereitete mich auf ein 30 – 45 Minuten Gespräch vor und erhielt innerhalb von 1 – 2 Wochen eine Antwort.

 

Unterkunft

Ich  habe  meine  Unterkunft  vom  Unternehmen  zur  Verfügung  gestellt bekommen. Das ersparte mir die Suche nach einer Wohnung und ich konnte mich auf andere Reisevorbereitungen konzentrieren. Das Apartment lag 10 min  zu  Fuß  vom  Arbeitsplatz  und  5  –  15  Minuten  Fußmarsch  von  den naheliegenden   Einkaufsläden   entfernt.   Aufgrund   dessen  benötigte   ich während des ganzen Zeitraums keine öffentlichen Verkehrsmittel.

 

 

Prakikum im Gastunternehmen

Besonders angenehm empfand ich das hervorragende Arbeitsklima, welches sehr gelassen, offen und teamorientiert war. Neben administrativen Tasks konnte ich Einblicke im HR-Bereich, Marketing, Consulting, Research und Prospecting erlangen. Kein Tag war wie der andere, wodurch ich nie das Gefühl von Eintönigkeit hatte.

Alltag und Freizeit

Je nachdem wo man wohnt, was einem gefällt und zu welcher Jahreszeit man in Finnland ist, hat man verschiedene Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Es gibt öffentliche Saunas, viele Restaurants, Fitnessstudios und Wandermöglichkeiten. Da eine sehr familiäre Atmosphäre herrscht, kann man mit dem Team zusammen Mittagessen, in die Sauna gehen oder je nach Absprache andere Dinge unternehmen. Ich habe meine Freizeit überwiegend im Fitnessstudio oder der Natur verbracht.

 

Fazit

Alles in allem habe ich meine Zeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens sehr genossen. Besonders das Arbeitsklima und die Vielfältigkeit haben einen äußert positiven Eindruck hinterlassen. Meine Kollegen und das Land sind mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen.

Ich kann jedem empfehlen, sich für ein Auslandspraktikum zu bewerben. Die Eindrücke und Erinnerungen, die man in dieser Zeit gewinnen kann, sind unvergleichlich!

5_Erfahrungsbericht Markus Lang Auslandspraktikum

„Global Sports Event“- Blended Intensive Program (BIP) in Sevilla, Spanien

 

Vorbereitung

Das internationale Office übernahm für uns Teilnehmer die Organisation, Hotelbuchung, die Anmeldung und begleitete uns durch den Vorbereitungsprozess. Lediglich die An- und Abreise mussten wir selbst organisieren.

Unterkunft

Xior Sevilla – Residencia Universitaria

Die Lage der Unterkunft war super. Mit dem Bus oder Uber brauchte man 5 Minuten in die Innenstadt. Die Busstation war direkt vor dem Hotel. In der Nähe der Unterkunft (Fußweg 3-5Minuten) gab es zwei Supermärkte, Cafe´s und Bäckereien.

Studium an der Gasthochschule

Durch die Teilnahme am BIP, waren die Lehrveranstaltungen und der Tagesablauf vorgegeben. Die Vorlesung fand leider online statt und so kam auch die Projektarbeit etwas zu kurz. Der Campus ist sehr modern und einen besonderen Flair.

Alltag und Freizeit

Sevilla bietet einige Möglichkeiten für Studenten. In der Innenstadt gibt es an jeder Ecke Tapas Bar oder ein Cafe. In Sevilla sollte man unbedingt die Kathedrale, den Plaza de Espania oder das Betis Stadion gesehen haben. Bei gutem Wetter sollte man einfach durch die Stadt gehen und den Flair/Charme der Stadt auf sich wirken lassen.

Fazit

Zuerst möchte ich mich bei allen Beteiligten für diese super Zeit bedanken. Die Erfahrung war es Wert und kann ich nur weiterempfehlen!

Mein Highlight als begeisterter Fußball Fan war der Freitag, an welchem wir den ganzen Tag die verschiedenen Facilities von Betis Sevilla besuchen durften.

Mertl_Erfahrungsbericht

 

 

 

 

 

„Almería lädt einfach dazu ein an der Promenade entlang zu schlendern, sich am Strand mit Freunden zu treffen und Abends gemeinsam in eine der vielen Tapasbars zu gehen“- Auslandssemester in Spanien

Vorbereitung

Dadurch, dass meine gewählte Hochschule innerhalb Europas lag, fiel ich unter das Erasmus + Förderprogramm. Somit verlief die Planung im Vorherein sehr unkompliziert. Man meldet sich im angegebenen Zeitraum über das Mobility Online Tool an und lädt nach
und nach die geforderten Unterlagen hoch.

Unterkunft

Da ich vorher schon gehört hatte, dass man am besten vor Ort sucht, da man sich zum einen nicht auf die Fotos im Internet verlassen kann und zum anderen sehr leicht eine Wohnung findet, bin ich eine Woche früher angereist und habe mir für die erste Woche ein günstiges Hotelzimmer gebucht. Die Wohnungssuche verlief dann in der Tat sehr unkompliziert.Ich habe mein WG Zimmerbei idealista.com gefunden.

Studium an der Gasthochschule

Der Campus der Universität Almería befindet sich ein paar Kilometer außerhalb der Stadt und liegt direkt am Meer. Dort gibt es zwar keinen unmittelbaren Strand, der große Campus überzeugt jedoch auf ganzer Linie. Die einzelnen Fakultäten haben großzügig gestaltete Gebäude. In mehreren Cafeterias kann man sich günstig und lecker mit Kaffee, Frühstück und Mittagessen versorgen. Da ich erst im 6.
Semester gegangen bin, war die Auswahl an Englischsprachigen Vorlesungen nicht sehr groß, da ich das meiste bereits hier in Rosenheim geschrieben hatte.

Alltag und Freizeit
Almería ist eine kleine Hafenstadt an der Küste Andalusiens mit ca. 200.000 Einwohnern und zählt zu den sonnigsten Städte. Europas. Almería ist kein üblicher Urlaubsort, weshalb es dort auch nur wenige Touristen gibt. Deshalb sprechen die Einheimischen nur schlechtes oder kein Englisch. Da man so im Alltag
nicht drum herum kommt sich auf Spanisch zu verständigen, verbessert man sein Spanisch während des Aufenthalts natürlich enorm. Sonst lädt Almería einfach dazu ein an der Promenade entlang zu schlendern, sich am Strand mit Freunden zu treffen und Abends gemeinsam in eine der vielen Tapasbars zu gehen.

Fazit
Dadurch, dass Almería eine eher kleinere Stadt und der Tourismus dort nicht allzu groß ist, hatte ich das Gefühl einen sehr guten Einblick auf das Leben in Spanien zu bekommen. Und auch wenn meine Wahl nur aufgrund der Corona Krise auf Almería gefallen ist, bin ich mit meiner Entscheidung im Nachhinein sehr glücklich und werde auf alle Fälle wieder dorthin fahren.

Auslandsbericht (1)

Auslandssemester an der Jeju National University, Südkorea

Vorbereitung
Schon zu Beginn meines Studiums im WS 2019 war ich bei der Infoveranstaltung des International Offices (IO) um einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen. Die Anmeldung an der Partnerhochschule ging wegen der guten Vorbereitung
auch recht schnell von Statten. Als ich offiziell an der Jeju National University
angemeldet war, konnte ich mein Visum beantragen und mich um die Flüge
kümmern.

 

Unterkunft
Nach 19 Stunden Reisezeit kam ich also auf der größten Insel Südkoreas an. Mit dem Taxi fuhr ich zum Campus und bezog dort mein Zimmer im Studentenwohnheim. Dieses habe ich mir mit einer weiteren Austauschstudentin aus Japan geteilt.

Studium an der Gasthochschule
Die Auswahl an englischsprachigen Kursen hielt sich in Grenzen. Da ich die Übersicht dieser schon vor meiner Reise zugeschickt bekommen habe, konnte ich mich darauf einstellen und abklären, ob meine gewählten Kurse angerechnet werden können. Ich habe mich für „Analyzing Korean Movies in the World Mass Media“ und „Public Speaking“ entschieden.

Alltag und Freizeit
Auf dem großen Sportfeld inmitten des Campus konnten wir uns abends zum Federball spielen, laufen, Seilspringen, Fuß- oder Basketball spielen treffen. Tagsüber gab es hier oft Veranstaltungen. Das Highlight war das Student
Festival, welches typisch für koreanische Universitäten ist. Ein dreitägiges Festival mit Food Trucks, Gesichtsbemalung, Eventständen und natürlich Live- Performances von koreanischen Künstlern.

Generell bietet die Insel sehr viele Möglichkeiten zum Entdecken an. Am
zweiten Wochenende nach unserer Ankunft waren wir auf dem Firefestival auf der anderen Seite der Insel, kurz darauf war die Kirschblütenzeit, welche durch die vielen kleinen Blüten die Straßen in ein zartes rosa tauchen.

Fazit
In den vier Monaten, die ich dort verbracht habe, hatte ich genügend Zeit die ganze
Insel zu entdecken und meine liebsten Orte auch öfter zu besuchen. Letztendlich hat mir mein Auslandaufenthalt sehr viel mehr gegeben, als ich erwartet hätte .Auch wenn die Reise anfänglich beängstigend wirkte, hat es sich aus vielen Gründen sehr gelohnt.

 

Studium im Ausland_Erfahrungsbericht

 

 

 

 

 

Rosenheimer Promotionsstudenten auf der „EPIA Conference on Artificial Intelligence“ auf Faial Island, Portugal

Das Programm wurde vom Prof. Marcel Tilly als eine Möglichkeit zum Einreichen eines Paper vorgeschlagen. Nach der Annahme und der Ausarbeitung jenes Papers war nun die Option dieses vor Ort zu präsentieren. Durch die finanzielle Unterstützung seitens dem Go Abroad Stipendium und der FuE der TH Rosenheim wurde die Teilnahme ermöglicht.

Die Unterkunft wurde unsererseits selbst organisiert. Wir
entschieden uns somit zur Buchung einer Airbnb-Unterkunft, welche am Rand Hortas am Fuß eines der vielen Vulkane lag. . Die Unterkunft bat Blick übers Meer hinüber zur Nachbarinsel Pico mit dem gleichnamigen Vulkan “Ponta do Pico”.

Die Vorträge auf der Konferenz
kamen aus dem eruropäischen Feld und waren in Gruppen geclustert. Von der Schädlingserkennung beim Weinanbau, über das frühzeitige Erkennen eines sich anbahnenden
Versagens eines Fräskopf hin zur Simulation der Änderungen von Meeresströmungen waren
diverseste Anwendungsfelder der künstlichen Intelligenz dargestellt.
Die Vorträge fanden auf englisch statt und waren entsprechend gut verständlich. Es handelte sich um ein eher kleineres Format und es war ersichtlich, dass auch viele Doktorand:innen dieses Programm nutzen, um ihre Fortschritte und Vorhaben zu präsentieren. In diesem Zusammenhang würden wir Doktorad:innen das Programm empfehlen.

Von der Konferenz aus, wurde eine Nachmittagstour über die Insel Faial angeboten. Wir haben
den inzwischen grünen Caldera “Cabeço Gordo” inmitten der Insel angeschaut, welcher im
gewissen Maße abgetreent der übrigen Fauna und Flora in mitten der Insel weilt. Auch die tote
Landschaft des Vulkans “Capelinhos” am gegenüberliegenden Ende Faials haben wir besucht.

“Forschungsbegeistere Menschen auf einem Haufen münden immer in interessanten
Gesprächen, und wenn die Landschaft daneben viel zum Entdecken bietet, vergeht das
Grinsen gar nicht mehr.“

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Advanced School Experience on “Vehicle Dynamics, Control and Design” in Udine, Italy

 

I found out about the program via a post on my network on Linkedin. The school was focused exactly on the topic: Vehicle Dynamics and Control that I am interested in.The Application process included submitting my academic transcripts and it was very smooth. As soon as the application was processed and approved, I was informed of further steps to join.

The Guesthouse room was right next to the CISM Lecture Building. It was very comfortable and had an attached bathroom. I did not have to share the room as well.

The learning environment was very rich and inspiring as most of the participants were PhD Students and researchers in the field. So, everyone was passionate about the same topic. The discussions were about innovative approaches and trends in research along with doubts that students had. The Program started with a short revision of the basics of the topic and went further to the modern approaches and research areas in the field. It was hence a good challenge to take. The lecturers also presented their contributions in research and their results which were fascinating to see.I would hence gladly recommend it to other students.

The Institute also organised a guided city tour that informed us about the history, landscape and the local culture of the town and the region on Friuli-Venezia Giulia in Italy. The specialities of the town of Udine are Ham, Cheese and White Wine which one must try!

I shall always remember this experience of spending an entire week focused on learning more about the topic I like most, with young researchers and experienced professors who share the same interests!

 

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“Energy challenge: An interdisciplinary approach”- Summer School at the University of Groningen, Netherlands

 

Application process was easy, there were some forms on the website that needed to be filled out plus a short essay why I wanted to attend the summer school. The host university provided me with all the necessary information (Pre-Departure guide etc.).

There was a city walking tour and welcome drinks on our first day, so we really got to know each other and the program hosts. We had another introduction round on Monday morning. We had five lectures, played the WeEnergy Game, visited the company Gasunie, visited a hydrogen and renewable energy research center of the university.

The learning environment was supportive and fun. The size of about 15 people and the excitement of all the participants added to the good work atmosphere.

Groningen is a small city, I recommend staying in Amsterdam before or after the summer school for a couple of days. In Groningen you should see the Forum, go to the market and get a Stroopwafel, see the St. Martins tower, enjoy the vivid city and nightlife, walk or bike along the canal and do a city tour, Groningen has an interesting history!

In this summer school I learned a lot and met the most amazing people from nearly every continent in the world who are very passionate about the energy transition and helped me grow personally and academically.

 

GoAbroad Report Lisa Geitner

Verena Schusser, a Doctoral Student at TH Rosenheim, presented her current research at ICCM23 in Belfast, Northern Ireland

The ICCM23 is one of the famous international conferences in the plastic industry. I learned by joining the conference and speaking to other scientists and doctoral students. There were people from all over the world who presented their current research work. The experiences I got at the conference helped me to improve my skills and expand my knowledge. I can recommend everyone to take the opportunity and have such an experience themselves. It was enough time to do e.g. sightseeing or to get together with other participants of the conference e.g. in restaurants, at the conference itself or in leisure time. In Belfast you should visit the Titanic Museum and the ship docks where the Titanic was built. I can also recommend a city sightseeing tour and going to an Irish pub.

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PhD Student Vitus Zenz successfully attended the ANTEC Conference in Denver, USA

TH-Rosenheim PhD student Vitus Zenz had the honor to attend the  ANTEC Conference in Denver, Colorado which is one of the three major international conferences in the plastics industry.                      We attended several sessions that were organized by the conference in order to learn more about the current state in plastics processing and material development

The experience to attend a high-class international conference was very special to me and I’m very grateful for the opportunity I got. Not only could I improve my presenting skills and really put them to the test in a high-stakes environment, after the presentation I gained a lot of confidence in my skills. Furthermore the interactions with other PhD-Students and scientists was very insightful and really extended my knowledge and experience. Therefore I can only recommend to attend such a big conference for self-development as an inspiring professional.

go_abroad_testimonial_report Vitus Zenz

 

 

„Land der tausend Seen und grünen Wälder“- Auslandssemester in Kouvola, Finnland

Vorbereitung

Die Planung und Vorbereitung für das Auslandssemester war sehr einfach und übersichtlich, da sowohl das International Office der Heimat- als auch das der Gasthochschule eine große Unterstützung ist.

Unterkunft

Die Unterkunft wird dankbarerweise durch die Gasthochschule gestellt. Sie ist ein Wohnheim mit Apartments für 2-3 (Erasmus-) Studierende. Diese sind mit der Grundausstattung möbliert.

Studium an der Gasthochschule

Die Einschreibung und Belegung der Fächer liefen genauso einfach und reibungslos wie die Organisation des Aufenthalts. XAMK hat fast alles, was man sich nur wünschen kann. Es gibt mehrere Gebäude die eine Bibliothek, ein Photostudio, Werkstätten oder Kursräume mit Arbeitsplätzen uvm. beinhalten. Gerade die Werkstätten sind modern und vielfältig ausgestattet, wodurch es dementsprechend auch ein vielfältiges Kursangebot gibt. Zudem gibt es ein großes Freizeit- und Sportangebot.

Alltag und Freizeit

Die Finnen sind sehr zurückhaltende Menschen, die einen nicht unnötig stören möchten. Dennoch sind sie sehr hilfsbereit und freundlich. Um mehr Finnland zu erleben, lohnt es sich so viele Städte wie möglich zu besuchen. Sehr schön sind die nahegelegenen Städte Lahti und Lappeenranta. Auf keinen Fall sollte man sich einen Kurzurlaub in Lappland entgehen lassen! Neben den viele Aktivitäten wie Hundeschlitten- und Schneemobilfahren sowie Langlaufen, Schneeschuhwandern oder im arktischen Ozean schwimmen lernt man hier sehr viel über das Leben auf dem Land sowie die Kultur und Herausforderungen der Samen.

Fazit

Finnland, das Land der tausend Seen und grünen Wälder ist auf jeden Fall einen Aufenthalt wert und ich würde mich immer wieder für dieses wunderschöne Land entscheiden. Ein Stück Herz ist definitiv geblieben und ich werde wiederkommen.

Outgoings_Studium_Erfahrungsbericht_