Fakultät: Holztechnik und Bau; Studiengang: Holztechnik
FAZIT
Insgesamt war die Tätigkeit im Praktikum leider eher eintönig und aus meiner Perspektive nicht unbedingt empfehlenswert. Aufgewogen wurde dies dafür vom sehr guten Freizeitangebot in der Umgebung.
Insgesamt war mein Semester in Bozen richtig toll und ich kann es nur empfehlen. Es hat auf jeden Fall Sinn gemacht, in eine WG zu ziehen, wenn man noch niemanden in der Stadt kennt. Aber sobald man ein bisschen mit den Leuten dort zu tun hat, lernt man sehr viele kennen und braucht sich keine Sorge mehr darüber machen, etwas alleine machen zu müssen. Was ich unterschätzt habe ist, wie viel Italienisch tatsächlich im Büro gesprochen wird. Da habe ich mir dann im Büro etwas schwerer getan, Anschluss zu finden, obwohl meine Kollegen wirklich sehr lieb waren. Die Umgebung von Bozen ist ein Träumchen mit den Bergen, Weinplantagen und zahlreichen Burgen. Man fühlt sich immer wie im Urlaub, obwohl man zum Arbeiten dort ist.
Während meines Aufenthalts in Südtirol habe ich super viele schöne Momente erlebt. Besonders beeindruckt hat mich die Natur – die Berge und die besondere Atmosphäre zu jeder Jahreszeit. Eines meiner absoluten Highlights war die Wanderung auf den Dürrenstein zum Sonnenaufgang. Der Blick über die Dolomiten in den frühen Morgenstunden war unvergesslich 🙂 Auch kulturell hat die Region viel zu bieten. Traditionelle Veranstaltungen wie der Krampus-Umzug in Toblach, den Almabtrieb oder das Törggelen auf einer Almhütte geben Einblick in die Südtiroler Kultur. Im Herbst half ich bei einem Weingut beim Wimmeln der Weintrauben und beim Klauben der Äpfel mit. Anschließend gab es eine Führung über den Hof und ein Weintasting. Der Kronplatz liegt nur etwa zehn Minuten entfernt und eignet sich perfekt für einen Gleitschirmflug oder im Winter zum Skifahren. Das Rodeln und Skifahren in den Dolomiten ist wirklich einmalig. Außerdem bieten sich Wochenendtrips nach Venedig oder Innsbruck an, die sich absolut lohnen.
Fakultät für Holztechnik und Bau, Bauingenieurwesen
Ben Buchwald, ben.buchwald@stud.th-rosenheim.de
FAZIT
Insgesamt bin ich sehr froh mein praktisches Studiensemester bei Rubner Haus in Südtirol absolviert zu haben. Trotz der sprachlichen Barriere zu meinen italienischen Kollegen wurde ich von allen sehr herzlich aufgenommen und konnte mich bei Fragen jederzeit an alle Rubner Mitarbeiter wenden. Als Arbeitgeber stelle mir Rubner Haus zahlreiche Benefits zur Verfügung, dies beinhaltete nicht nur eine kostenlose Wohnung und den SüdtirolPass für den ÖPNV, sondern auch kostenloses Mittagessen in der betriebseigenen Mensa und einen Zugang zur E-Learning-Plattform „Babbel“, um meine Italienischkenntnisse zu erweitern. Ein Highlight des Praxissemester war sicherlich allein vor den Drei Zinnen biwakiert zu haben und dabei Teil dieser wunderschönen Bergwelt zu sein. Oder die Möglichkeit im Winter abends nach der Arbeit noch eine kleine Skitour machen zu können.
Mein Praktikum bei der Erlacher GmbH war eine äußerst bereichernde Erfahrung. Ich konnte wertvolle fachliche Kenntnisse erwerben, spannende Einblicke in alle Projektphasen gewinnen und zugleich ein tolles Team kennenlernen. Die Kombination aus professioneller Arbeit und persönlichem Miteinander hat meinen Aufenthalt im Ausland besonders gemacht.
Fazit Mein Pflichtpraktikum bei Höller war eine äußerst wertvolle Erfahrung. Ich konnte tiefgehende Einblicke ins Projektmanagement gewinnen, insbesondere in die Bereiche Kalkulation, Organisation und Koordination. Besonders schätzte ich die Möglichkeit, gegen Ende des Praktikums ein Hauptprojekt eigenverantwortlich zu betreuen. Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm – das Team war hilfsbereit, und regelmäßige Pausen sowie Team-Events sorgten für eine entspannte Arbeitsumgebung. In meiner Freizeit nutzte ich die Gelegenheit, die schöne Umgebung von Bozen zu erkunden, vor allem die Berge, sei es zum Wandern oder Skifahren. Insgesamt war das Praktikum eine großartige Gelegenheit, sowohl meine beruflichen Fähigkeiten zu erweitern als auch neue, persönliche Erfahrungen und Kontakte zu sammeln. Ich bin dankbar für diese Zeit und würde ein Praktikum bei Höller jederzeit weiterempfehlen.
Conduk GmbH, Eppan an der Weinstraße (BZ), Italien
WS 24/25
Fakultät für Holztechnik, Studiengang Innenausbau
Fazit Die Planung, Organisation und Bewerbung für mein Praktikum verliefen reibungslos. Durch gezielte Recherche und eine strukturierte Vorbereitung konnte ich einen passenden Praktikumsplatz finden. Besonders hilfreich war der persönliche Kontakt durch meinen Kommilitonen, der mir die Möglichkeit eröffnete, schnell eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten. Das Praktikum bot mir wertvolle Einblicke in die Praxis des Innenausbaus und ermöglichte mir, meine theoretischen Kenntnisse anzuwenden. Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, die mir sowohl fachlich als auch persönlich weitergeholfen hat.
Da ich gerne während meines Studiums einen Auslandsaufenthalt einlegen wollte, konnte ich dies gut mit dem Praxissemester verbinden.
Mich interessierte vor allem die Arbeitsweise in anderen Ländern und der Einfluss von deren Designtrends auf die Architektur. Italien mit seiner Lebensart und -weise erschien mir dafür als gutes Ziel. Aufgrund meiner fehlenden Italienischkenntnisse habe ich mich für den deutschsprachigen Raum in Italien, Südtirol, entschieden.
Mithilfe von Google Maps und den Homepage-Seiten der Architekturbüros habe ich das passende Büro in der Region für mich gefunden. Nach der Bewerbung wurde ich zu einem persönlichen Kennenlernen eingeladen und habe dies mit einem kurzen Roadtrip nach Südtirol verbunden.
Unterkunft
Meine Unterkunft habe ich nach langer, schwieriger Suche über einen Facebook-Aufruf gefunden. Die 3-Zimmer-Erdgeschosswohnung teilte ich mir mit einer älteren Frau, mit der ich mich bis zum Ende des Praktikums super verstanden habe.
Die Wohnung lag am Rande der Stadt Bruneck und damit sehr zentral. Somit konnte ich das meiste zu Fuß oder mit dem Rad innerhalb von 5-10 Minuten erreichen.
Praktikum im Gastunternehmen
Mein Praktikum absolvierte ich bei Hoi-Architektur, ein noch recht junges kleines Büro in der Altstadt Brunecks. Ich wurde sofort sehr herzlich aufgenommen und als feste Mitarbeiterin in die Projekte eingeführt.
Die Arbeit gestaltete sich sehr abwechslungsreich und spannend. Von Recherche- und Entwurfsarbeit über Modellbau, Baustellenbesuche und Kundenkontakt, konnte ich überall einen kleinen Einblick bekommen. Highlights des Praktikums waren außerdem Ausflüge wie der Besuch der Design-Awards-Verleihungen in Ljubljana, sowie ein Architekten-Wochenende mit Skifahren im Gebiet Rosengarten.
Alltag und Freizeit
Großstadtleben sucht man hier vergeblich. Die nächstgrößere Stadt ist Bozen oder Innsbruck mit je ca. 1-1,5h Fahrtzeit. Trotz allem hat die Region so viel zu bieten, sodass es nie langweilig wurde. Da ich den Herbst/Winter in Südtirol verbrachte, zählte natürlich das Skifahren und Rodeln zu den Top Aktivitäten. Mit dem Kronplatz, direkt vor der Haustür (5 Minuten Autofahrt), war das natürlich ein Must Do. Aber auch kulturell hat Südtirol einiges zu bieten. Schöne kleine Städte/ Dörfer mit Charme, einige interessante Museen, Burgen, atemberaubende Landschaften, ….
Fazit
Das Pflichtpraktikum im Ausland zu machen kann ich nur jedem weiterempfehlen. Ich habe hier in Südtirol nur gute Erfahrungen sammeln können, Land und Leute kennengelernt und viel für mein späteres Berufsleben mitnehmen können.
Eine Zeit mit vielen schönen Erlebnissen und wertvollen Erkenntnissen für meine Zukunft.