„In Spanien zu leben ist einfach toll, immer scheint die Sonne, immer ist es warm“- Auslandssemester in Barcelona

Vorbereitung

Weil die Bewerbung schon ca ein Jahr vorher ist, sollte man früh genug schauen, was man will. Ich glaube, dass beide Semester ziemlich cool sind, weil es auch im September, Oktober noch sehr warm ist in Barcelona ! Aber der Sommer hier ist natürlich wunderbar!

 

Unterkunft und Leben

Ich hatte schlicht Glück bei meiner Wohnung (WG). Am besten bekommt man was über Kontakte. Man muss sehr vorsichtig sein, dass man keinen Scam annimmt. Unbedingt vor Ort sein bei der Wohnungssuche würde ich sagen. Ich habe ein paar Tage im Hostel gewohnt und dann schnell was gefunden über eine WhatsApp-Gruppe.

Sonst ist Leben dort eigentlich nicht teurer als daheim. Metro ist seehr günstig. Lebensmittel sind inzwischen glaub ich sogar billiger als in Deutschland. Club kostet aber viel: 20 / 25 EUR. Aber auch die Festivals; Brunch, Soundit nur so 25 EUR, was super cool ist (am WE tagsüber, fast jedes WE). In Raval gibt es Döner für 3€ und Pommes für 1€. Raval ist aber auch das gefährlichste Viertel. Man muss in Barcelona sehr vorsichtig sein, es werden viele Handys geklaut und Leute werden ausgeraubt, hauptsächlich in den shady Vierteln. Auch in der Metro klauen sie die Handys.

Studium an der Gasthochschule

Einschreibung lief alles ganz easy. Die geben auch ein paar Infoveranstaltungen. Ich hab hauptsächlich Wahlfächer belegt, entweder was mir gefehlt hat oder einfach was interessant war. In Spanien gibt es Anwesenheitspflicht, man kann nicht einfach schwänzen und man braucht ein Attest wenn man nicht kommt. Außer manche Profs, die da chill sind. Ich hab nicht so viel an Erasmusveranstaltungen teilgenommen, weil ich Leute durch meine WG oder vom skaten kannte. Das Netzwerk ist gut, man muss nur wissen wie man sich anmeldet. Wenn man den Insta pages folgt, bekommt man eigentlich alles nötige mit.(ESN) Aber jeder macht seine Erfahrungen, die man gar nicht vorhersehen kann. Die Stadt ist so offen, man lernt überall fremde Leute kennen, es ist sehr cool – das hab ich in Deutschland so nie erlebt und hier habe ich soo viele Leute auf den Straßen getroffen, Freunde von mir, durch Zufall. 

 

Alltag und Freizeit

In Spanien zu leben ist einfach toll, immer scheint die Sonne, immer ist es warm (aber nehmt genug Winterklamotten für Feb / März mit, weil es ist zwar wärmer als in D, aber trotzdem kalt.) Tapas und Sangria wie daheim die Knödel essen – man fühlt sich schon ein bisschen wie im Urlaub.  Man muss sich überhaupt keine Gedanken machen – am Anfang geht man zu ein paar Events, dann lernt man Leute kennen und baut sich seinen Kreis auf und dann läuft alles ganz automatisch. Weil niemand niemanden kennt, sind alle so wunderbar offen <3

Fazit

Whoa sonst hab ich echt keine schlechten Erfahrungen gemacht,
außer krank zu werden, weil ich zu wenig warme Klamotten
dabei hatte (aber man kann sich ja ein Paket schicken lassen). Ein
Koffer 25kg reicht aber tatsächlich für 5 Monate, mehr braucht
man nicht. Einmal wurde mir fast mein Handy gestohlen weil ich
meine bag hingelegt hab und geskatet bin, das war natürlich
dumm, man muss WIRKLICH auf sein Zeug schauen in dieser
Stadt ! Habt Spaß und denkt nicht zu viel nach es ergibt sich
alles von ganz alleine <3

 

Zum vollständigen Bericht mit weiteren Tipps:

Erfahrungsbericht_

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wer will trifft in Alicante immer offene, herzliche und nette Studenten aus ganz Europa und der ganzen Welt“- Auslandssemester in Spanien

Vorbereitung

  • Die Universidad de Alicante hat auf ihrer Website alle englischen Vorlesungen einsehbar mit Inhalten der Vorlesung.
  • Ich habe mich knapp 0,5 Jahre voher mit Prof. Dr. Breunig zusammengesetzt und ihm die Vorlesungen vorgelegt die ich gerne belegen wollte. Durch die mitgesendeten Links auf die Kursseite der Universidad de Alicante konnte er die Inhalte einsehen und prüfen ob es möglich ist die Veranstaltung in Rosenheim anzuerkennen.

 

Unterkunft

 

  • Auf der Website der Universidad de Alicante werden mehrere Möglichkeiten genannt wie man eine Unterkunft suchen kann.
  • Mir wurde eine Wohnung in der Residenz MiCampus zugeteilt. Die Miete war ordentlich aber die Residenz ist ziemlich modern. Das Apartment war ziemlich klein, aber es zumeist ist man unterwegs also war das kein Problem für mich. Zusätzlich bietet die Residenz MiCampus noch Study Rooms, Aufenthaltsräume, eine Waschküche, einen Swimmingpool und ein Fitness Studio.

Alltag und Freizeit

  • Innerhalb der Hochschule ist es sehr einfach mit anderen Studenten Kontakt zu knüpfen. In den Computer Engineering Vorlesungen die ich besucht habe waren die meisten Spanier. In den Economics Vorlesungen waren es immer nur andere Erasmus Studenten.
  • Das ESN (=Erasmus Student Network) bietet auch eine hervorragende Möglichkeit andere Studenten kennenzulernen. Das ESN hat nahezu jede Woche 5 Veranstaltungen. Diese drehen sich entweder um Reisen, feiern, zusammen essen, uvm.
  • Das Zentrum Valencias ist traumhaft schön. Im Frühjahr findet in Valencia Fallas statt, das ist ein Straßenfest, mit Paraden, Skulpturen und einer Menge Alkohol. Eine Veranstaltung die man nicht verpassen sollte. I.d.R organisiert ESN Busse nach Valencia und wieder zurück, also ist auch der Aufwand gering.

 

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„Einfach offen sein und die Zeit genießen“- Auslandssemester in Sevilla, Spanien

 

Vorbereitung

Durch Empfehlungen von Kommilitonen konnte ich vorher schon passende Kurse heraussuchen und abgleichen. Die Bewerbung lief sehr reibungslos über das Mobility Tool und die großartige Unterstützung des IO ab. Bei Fragen stand mir die Uni in Sevilla stets telefonisch zur Seite und somit war auch von deren Seite alles reibungslos

Unterkunft

Ich habe mir die erste Woche ein AirBnb gebucht und vorher und währrenddessen einige Personen, vor allem auf Idealista angeschrieben. Ich hatte am Ende großes Glück und eine Wohnung mitten im Zentrum neben dem Las Setas mit eigener großen Dachterrasse bekommen.

Studium an der Gasthochschule

Sehr empfehlenswert ist der Kurs Management Skills! Ich glaube, dass dieser in Zukunft aber nicht mehr angeboten wird. Organizational Management ist leider nicht zu empfehlen – sehr monoton und einschläfernd. Der Lehrer von Business Statistics 2 ist wirklich eine unglaublich hilfreiche Lehrkraft. Die Uni bietet zahlreiche Angebote wie Theather, Band, Sportturniere etc. Regelmäßig spielte die Band im Hof oder das Theater war vor Ort. Das IO organisierte tolle Events und Ausflüge für uns – super zum kennenlernen.

Alltag und Freizeit

Durch die Events des IO lernt man viele Leute kennen. Es gibt auch verschiedene Erasmus Clubs/Vereine zum kennnenlernen (außerhalb)

Zu sehen: Las Setas, Kathedrale inkl. Giralda, Alcazar, Parks & Museen, Granada, Cordoba, Cadiz und ein Trip nach Marokko ist sehr zu empfehlen. Portugal ist nur eine knappe Stunde entfernt!

Fazit

Es gab keine schlechte Erfahrungen. Einfach offen sein und die Zeit genießen – mit Spanischkenntnissen kommt man auf jeden fall auch mehr mit den Locals in kontakt, da diese nicht gut englisch sprechen.

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„Rumänien ist ein wunderbares Land und jederzeit zu empfehlen!“- Auslandssemester in Timisoara

Vorbereitung

Eigentlich muss man sich um gar nicht all zu viel kümmern. Die Kontakte im international office sind sehr freundlich und hilfsbereit und anhand des online Leitfadens, dem „mobility online“, ist es sehr einfach die notwendigen Unterlagen durchzuarbeiten.

Unterkunft

Als Erasmus Student bekommt man mit der Bewerbung ebenfalls einen Platz im Wohnheim, sofern man möchte. In der Regel sind das 2 Bett Zimmer. Gemeinschaftsduschen und eine Küche werden zusammen mit deinem Flur geteilt. Die Unterkunft ist recht einfach aber für den Preis von 50 Euro im Monat stark okay! Die Straße meiner Unterkunft erinnerte mich etwas an eine Strandmeile, die ich mit 16 besucht habe. Viele Cafe’s, Schnellrestaurants, Bars und Minimarkets.

Studium an der Gasthochschule

Das Studium war insgesamt etwas schulischer als in Deutschland. Es wurde mehr Wert auf Anwesenheit gelegt und war teilweise auch mit Hausaufgaben verbunden. Wie bei uns aber auch, alles sehr abhängig von Professoren und Unterrichtsfach. Die Professoren waren sehr hilfsbereit, so würde ich die Rumänen sowieso generell auch beschreiben! Bei den Prüfungen wird deutlich weniger Wert auf Zeitdruck gelegt.

Neben der Uni bietet die UPT viele weitere Angebote für Studenten. Dazu gehört eine große Bibliothek mit schönen Lernplätzen, Gruppenräumen und Yogastunden, ein Schwimmbad mit Innen- und Außenbereich sowie einem Whirlpool, ein Fußballfeld, vergünstigtes Essen in der Mensa und 50 % auf alle Zugfahrten.

Alltag und Freizeit

Die freiwilligen Helfer der Erasmus Gruppe sind sehr motiviert und engagiert und bieten jede Menge Programm um sich untereinander kennenzulernen. Die ersten drei Wochen wurde sogar täglich eine andere Freizeitaktivität angeboten. Vereinzelt werden auch größere Ausflüge organisiert, welche eine tolle Möglichkeit sind, um weitere Ecken Rumäniens in einer Gruppe zu erkunden.
 

Fazit

Rumänien ist ein wunderbares Land und jederzeit zu empfehlen! 😊

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„Sommer, Sonne, Strand pur“- Auslandssemester in Split, Kroatien

Vorbereitung

Am Ende hat sich Split für mich ergeben, weil es zeitlich am besten mit dem Ende meiner Bachelorarbeit gepasst hat. Die Bewerbung war relativ unkompliziert über mobility-online.de, und auch das International Office der TH steht einem bei allen Fragen und Problemen zur Verfügung und ist sehr hilfsbereit.

Unterkunft

Am besten im IO nach Kontakten zur University of Split nachfragen oder bei Studenten, die schon mal ein Auslandssemester hier in Split gemacht haben, die haben Kontakte zu den ESN Leuten hier, die sich um alle Anliegen von Erasmus Studenten kümmern und auch bei der Wohnungssuche helfen können.

Zur Miete: ich habe für ein relativ großes Zimmer mit Wohnzimmer, Küche, 2 Bädern 300€/Monat gezahlt. Leider verdoppeln teilweise die Vermieter die Miete ab Juli, weil dann die Touri Saison losgeht.

Studium an der Gasthochschule

Was etwas missverständlich war am Anfang ist, dass die TH Rosenheim nur einen Vertrag mit dem Department of Professional Studies hat (nicht mit der eigentlichen Fakultät des Studiengangs ING). Das ist aber auch kein Problem, man muss nur 50% der Fächer vom Department of Professional Studies belegen (die Auswahl ist nicht groß, aber man findet locker 1-2 Fächer die passen) und die restlichen Fächer können an jeder beliebigen Fakultät der University of Split belegt werden.

 

Was man unbedingt wahrnehmen sollte sind die kostenlosen Sportangebot von UniSport an der University of Split. Kurse sind z.B. Unifit, Basketball, Volleyball, Tauchen etc.

Alltag und Freizeit

Das connecten hier in Split unter den Erasmus Leuten ist gar kein Problem: die ESN organisiert über das ganze Semester hinweg jede Woche 4-5 Aktivitäten. Das sind z.B. Bastelabende, Club, Bars, Ausflüge an den Wochenenden, zusammen Fußball schauen, Beachvolleyball, Partyboot etc. Also langweilig wird einem auf keinen Fall. Außerdem hat Kroatien und die Umgebung einiges zu bieten.

Fazit

Hier lebt man nach dem Motto: POMALO, was auf Kroatisch bedeutet: take it easy, take it slowly – und genau nach diesem Motto hat sich auch das ganze Auslandssemester gestaltet.

Zum vollständigen Bericht mit tollen Tipps:

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„Atemberaubende Natur, Nordlichter und Husky-Schlittenfahrt“- Auslandssemester in Seinäjoki, Finnland

Mein Erasmus-Semester vom 21.02. – 25.05.2023 in Seinäjoki, Finnland, war eine unvergessliche Erfahrung voller neuer Begegnungen, kultureller Entdeckungen und persönlicher Entwicklung. Die Stadt, obwohl relativ klein, bot eine einzigartige Atmosphäre, die von der freundlichen Gemeinschaft und der atemberaubenden Natur Finnlands geprägt war.

Als Teil meines Studiums belegte ich eine Reihe von interessanten Kursen, darunter Foreign Trade Operations, Business Ethics, Strategic Management, Sustainability & Quality Management und Circular Economy. Diese Kurse boten mir die Möglichkeit, mein Fachwissen zu erweitern und gleichzeitig verschiedene Aspekte der finnischen sowie globalen Wirtschaft und Unternehmensführung kennenzulernen.

Abgesehen vom Studium unternahm ich auch eine Reihe von Kurztrips, die meine Zeit in Finnland noch spannender gestalteten. Einer meiner Höhepunkte war ein einwöchiger Roadtrip durch Estland. Wir besuchten wunderschöne Städte wie Tallinn, Tartu und Pärnu, die uns einen Einblick in die estnische Kultur und Geschichte gaben.

Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war der Ostertrip nach Levi in Lappland. Dort hatte ich die Gelegenheit, eine aufregende Husky-Schlittenfahrt zu unternehmen und eine Schneemobiltour zu einer Rentierfarm zu machen. Das Skifahren in den lappländischen Bergen war ein absolutes Highlight und die Landschaft mit ihren schneebedeckten Wäldern und zugefrorenen Seen war einfach magisch, was von der Sichtung von Nordlichtern nur nochmals unterstrichen wurde.

Ich hatte das Glück, in Seinäjoki und nochmals in Levi Nordlichter zu sehen, was ein absolut magisches Erlebnis war. Die spektakuläre Natur Finnlands, insbesondere in Lappland und in Koli, hat mich insgesamt am meisten fasziniert. Die endlosen Wälder, die glitzernden Seen und die atemberaubenden Landschaften waren einfach beeindruckend. Ich genoss es, die friedliche Stille der Natur zu erleben und mich von ihrer Schönheit inspirieren zu lassen.

Insgesamt war mein Erasmus-Semester in Seinäjoki, Finnland, eine unglaubliche Erfahrung. Ich konnte nicht nur mein akademisches Wissen erweitern und mich persönlich weiterentwickeln, sondern auch die faszinierende finnische Kultur kennenlernen und die atemberaubende Natur des Landes erleben.

Zum vollständigen Bericht:

Erfahrungsbericht_Erasmus_Auslandssemester

 

 

„Während des Erasmus in Spanien taucht man in eine besondere Kultur ein“- Auslandssemester in Almeria

Mitte Februar ging es dann für mich in Richtung Spanien. Aufgrund meines vorigen Praktikums
verpasste ich die Erasmus Einführungsveranstaltungen Anfang Februar. Das war jedoch kein
Problem. Binnen der ersten Woche lernte ich viele weitere Erasmus Studenten und Studentinnen
kennen. Das Erasmus Student network (ESN) der Uni Almeria veranstaltete jedes Wochenende
Trips oder Treffen am Strand. Auf die Ansprechpartner des ESN konnte man immer
zugehen und sie halfen einem so gut wie es ging in jeder Angelegenheit.

In Almeria war es sehr einfach Leute kennenzulernen, denn Almeria ist
eine superkleine andalusische Stadt direkt am Strand. Das Leben in dieser Stadt findet zum Großteil am Strand statt. Die Innenstadt ist zu Fuß ca. 15 min vom Strand entfernt. Hier finden fast jedes Wochenende Straßenfeste, Märkte oder andere Feierlichkeiten statt. Für mich hat die Stadt aufgrund der Größe einen besonders angenehmen Charme. Während des
Erasmus in Spanien taucht man in eine besondere Kultur ein. Aufgrund der
wenigen Touristen ist die englische Sprache nicht sehr verbreitet, das wiederum fördert das
Erlernen der spanischen Sprache!

Diese Universität gibt einem die Möglichkeit in ein richtiges Studentenleben einzutauchen. Auf dem Campus Gelände war immer etwas los. Es gab internationale Tage mit verschiedenen Essensständen, Berufsmessen mit unterschiedlichen
Arbeitgebern, Musikfestivals und vieles mehr.

Für mich wurd e es zu einer Gewohnheit nach den Vorlesungen mit Freunden zu Fuß nach Hause zu spazieren. Dies bot sich an, da ab der
Universität bis ins Zentrum ein Weg direkt am Meer führt. Im Allgemeinen kann ich jedem ein Semester in Almeria empfehlen. Es ist eine wunderschöne Erfahrung. Man lernt eine neue Kultur und Sprache kennen und schließt wunderschöne Freundschaften. Aufgrund der Lage fühlt sich die Zeit wie ein Sommerurlaub an.

Der vollständige Bericht mit wertvollen Tipps:

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„Die vielen Freunde und Bekanntschaften aus aller Welt, die ich kennengelernt habe, machen das Auslandssemester, egal wo, auf alle Fälle wert“- Ein Semester in Prag, Tschechien

Vorbereitung

Die Bewerbung fü r eine Partnerhochschule mit Erasmusförderung funktionierte sehr
einfach und schnell mit Mobility-One, wo ein Schritt nach dem anderen erfolgt und man
nach und nach die Punkte erledigen kann. (Vor, während dem Aufenthalt, sowie nach
dem Aufenthalt) Als ich die Zusage von der Metropolitan University Prague hatte lief auch hier der Kontakt sehr gut. Man wurde zur rechten Zeit mit den entsprechend wichtigen Informationen versorgt und hatte auch immer die Möglichkeit die Ansprechpartner und Professoren vor Ort bei Fragen zu kontaktieren

Unterkunft
Meine Unterkunft, die ich schlussendlich wählte, lag dann etwa 20 Minuten mit der Trambahn vom Zentrum entfernt, was für mich aber kein Problem darstellte, da es eine 2er WG mit einem Erasmus-Studenten aus Frankreich war und ich somit auch einen Rückzugsort außerhalb der Stadt hatte. Für mein Studententicket die das gesamte Netz rund um Prag herum abdeckt habe ich pro Monat 5€ gezahlt.

Studium an der Gasthochschule
Die Einschreibung in die Kurse war sehr einfach und die Änderung meines Learning
Agreement, nach einem Monat, da ich einen Kurs wechseln wollte war auch kein
Problem. Es gibt vielfältige Sportangebote, sei es angeboten von der
Hochschule selbst, oder durch Erasmus. Ich persönlich habe für den Zeitraum von 4
Monaten eine Mitgliedschaft im John Reed’s Fitnessstudio (Karlovo Namesti)
abgeschlossen. (ca. 55€ mntl.).

Alltag und Freizeit
Durch die Instagramseite @OhmyPrague wurden zu Beginn und während des
Semesters Partys, Bootsfahrten auf der Moldau, sowie Tages- oder Wochenendausflüge geplant und angeboten (Krakau, Budapest, Plzen). Auf
Grund des günstigen Bierpreises war das Essen sowie Feiern gehen eigentlich immer
erschwinglich. An einem Wochenende bin ich
beispielsweise mit dem Zug nach Plzen, habe dort eine Brauereiführung gemacht und die Stadt erkundet. An vielen der Orten habe ich das auch mit einem Trip ins Fußballstadion verbunden, vorallem internationale Spiele waren sehenswert.

Fazit

Ich habe vorallem die Möglichkeit genossen, an Wochenenden auch mal in 4 Stunden wieder in München zu sein. Die Kurse in Englisch waren vor allem zu Beginn eine Umstellung aber dennoch machbar. Die vielen Freunde und Bekanntschaften aus aller Welt, die ich kennengelernt habe, machen das Auslandssemester egal wo auf alle Fälle wert. Finanziell war das Auslandsemester auch durchausmachbar, obwohl ich zu Beginn etwas meine Zweifel daran hatte.

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„Ich war begeistert von der Idee, in einem internationalen Umfeld zu studieren und meine interkulturellen Kompetenzen zu stärken“- Auslandssemester un Växjö, Schweden

Im Sommersemester 2023 hatte ich die einmalige Gelegenheit, als Mechatronik Student ein Auslandssemester an der Linnaeus University in Växjö, Schweden, zu absolvieren. Ich war begeistert von der Idee, in einem internationalen Umfeld zu studieren und meine interkulturellen Kompetenzen zu stärken.

Vorbereitung 

Die Vorbereitungen für ein Auslandssemester erfordern eine gründliche Planung und Organisation im Voraus. Glücklicherweise war der Bewerbungsprozess über das Mobility Online Portal sehr einfach und verständlich gestaltet.

Unterkunft

Ich war etwas spät dran mit der Suche nach einer Unterkunft und konnte daher auf herkömmlichem Wege (bei Heimstaden, Stubor und Boplats anmelden und auf ein Angebot warten) keinen Platz ergattern. Doch zum Glück habe ich 2 Monate vor dem Aufenthalt noch durch direkten Kontakt mit dem Immobilienverwalter Stubor ein komplett eingerichtetes Apartment auf dem Campus, mit der Möglichkeit, Bettwäsche, Handtücher und ein Fahrrad dazu zu buchen, für unter 500€ im Monat bekommen.

Studium an der Gasthochschule

Das Studium in Växjö war eine komplett neue Erfahrung. Der Campus dort ist sehr amerikanisch aufgebaut. Es gibt dort alles, was man zum Leben braucht: Supermärkte, Frisöre, 2 Student Pubs, ein Gym und ein Cafe – man musste also den Campus gar nicht verlassen, wenn man nicht wollte. Das Semester wird in Schweden in 2 Terms aufgeteilt, um sich auf ausschließlich 1-2 Fächer parallel konzentrieren zu können, was den Fokus auf die einzelnen Fächer im Vergleich zu Deutschland stark erhöht hat.

Alltag und Freizeit
Sehr zu empfehlen sind die Einführungsveranstaltungen am Anfang des Semesters um Leute kennenzulernen, denn ohne gute Bekanntschaften werden die dunklen Wintermonate in Schweden zäh. Langweilig wurde es am Campus nie, da immer irgendwo was los war, entweder in einer der zwei Studentpubs, bei privat organisierten Partys oder bei einer Veranstaltung von der Erasmusinitiative (ESN).

Fazit

Zu den besten Erfahrungen zählt auf jeden Fall der von ESN organisierte Norwegen Fjord Trip und allgemein das Miteinander mit den Menschen unterschiedlichster Kulturen, die meiner Meinung den eigenen Horizont sehr erweitern. Ich möchte die Auslanderfahrung nicht missen und kenn es uneingeschränkt weiter empfehlen ein Semester im Ausland zu verbringen.

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„Die Sonne scheint zu 99% jeden Tag und das Spanisch und Catalan prasselt nur so auf einen nieder“- Auslandssemester in Barcelona, Spanien

Im Februar vom noch kalten Wetter in Deutschland ins gute Wetter nach Barcelona fliegen war super! Die Sonne scheint zu 99% jeden Tag und das Spanisch und Catalan prasselt nur so auf einen nieder.

Auf dem Campus stehen Palmen, die Leute sind super offen, hilfsbereit, lebensfroh, (nacht)aktiv und laut. Es macht super Spaß eine neue Kultur kennenzulernen, die schon um einiges lebhafter ist, als die deutsche Kultur, neues Essen auszuprobieren und sein Englisch zu verbessern und auch im März nachts schon nur mit einer Jeansjacke rumzulaufen.

Die Profs waren super nett, geben die Kurse zum Teil ja auch auf Englisch, sind engagiert und interessiert. Ich habe insgesamt 24 ECTS absolviert. Davon waren 21 ECTS Projekte und die restlichen drei ein Wahlfach. Es war schon sehr viel Arbeit und vor allem am Ende sehr viel Stress.

Man lernt so schnell Leute kennen, es ist immer viel geboten und es gibt viele schöne und interessante Orte. Die Sagrada Familia ist natürlich ein muss, das Picasso Museum, die Bunkers del Carmel, die ganzen Tapas Bars, die bekannten Häuser von Gaudí, der Parque Güell, Plaça Catalunya, las Ramblas,… und das Nachtleben machen die Stadt so besonders. Es ist eine wunderschöne Stadt, mit Strand und viel Ambiente. Für mich war es aufgrund der Kultur, der Architektur und unterschiedlichen areas der Stadt, den Leuten die ich kennen gelernt habe und dem Ambiente die perfekte Stadt, um dort Erasmus zu machen!

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