„Das Auslandssemester in Finnland war eine erlebnisreiche, wunderschöne Zeit!“ Auslandsstudium in Seinäjoki, Finnland

Studium an der Gasthochschule

Die Planung meines Auslandssemester startete relativ früh, indem ich mir einen Vortrag über „Studium im Ausland“ angesehen habe. Meine Wahl fiel direkt auf Finnland, da alle Kurse auf Englisch stattfinden und es ein breites Fächerangebot mit vielen Anrechnungsmöglichkeiten gibt. Gleich zu Beginn des Studiums findet ein Orientation Day statt, bei dem einem alles Wichtige erklärt wird. Die verschiedenen Vorlesungen bestehen hauptsächlich aus Gruppenarbeiten, Präsentationen und Assignments. Es gibt viele sogenannte „study boxes“ auf allen Stockwerken der Universität, welche für Arbeiten in Gruppen sehr gut geeignet sind. Zu Beginn des Semesters sollte man gleich in den ersten Tagen der Studentenorganisation SAMO (im SAMOOffice an der Uni) beitreten und eine SAMO Card beantragen. Mit dieser Karte gibt es viele Vergünstigungen, z. B. bei den Zugtickets. Im Keller der Uni gibt es ein Fitnessstudio und es wurden auch einige Kurse wie z.B. Zumba, Workouts, Floorball oder Fußball angeboten, an welchen die Studenten der SeamK kostenlos teilnehmen konnten.

Unterkunft

Fast alle Erasmus Studenten waren zusammen in kleinen Wohngemeinschaften untergebracht. Die Preise für die Zimmer variieren zwischen 280- 350€ in einer WG. Ich habe in einem 2er Appartement gewohnt, das bedeutet ich hatte mein eigenes Zimmer und habe mir die Küche und das Badezimmer mit einem Studenten aus Kosovo geteilt. Die Grundausstattung besteht aus einem Bett, einem Schreibtisch mit Stuhl, einem Regal und dem Kleiderschrank.

Alltag und Freizeit
Die Stadt Seinäjoki ist ungefähr so groß wie Rosenheim und deshalb auch gut zu erkunden. Es gibt viele Geschäfte, Kaffees und Restaurants. Innerhalb der Hochschule ist es einfach Kontakte mit Austauschstudenten zu knüpfen. Besonders zu empfehlen sind die Ausflüge, die von der Studentenorganisation SAMO organisiert werden. Wir waren ein Wochenende im Lappland, haben das Santa Claus Village besucht und die Zeit im tiefsten Winter genossen. Mit dem Zug (ca. 15 Minuten Fußweg zum Bahnhof) kommt man schnell und sehr günstig in fast alle Städte Finnlands. Ich war nur an wenigen Wochenenden in Seinäjoki, die restlichen Wochenenden und auch in der freien Woche im Oktober bin ich immer verreist. Ich war in: Vaasa, Turku, Tampere, Oulu, Lahti, Rovaniemi, Helsinki, Porvoo, Oslo, Stockholm und Talinn.

Fazit
Ich habe meine Entscheidung ein Auslandssemester zu machen zu keiner Zeit bereut. Das Auslandssemester in Finnland war eine erlebnisreiche, wunderschöne Zeit! Die Natur ist einfach atemberaubend und die Menschen dort sind sehr angenehm und hilfsbereit. Bereits nach kurzer Zeit habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Es war einfach eine wahnsinnig schöne Zeit und die Erlebnisse und Erfahrungen, die man sammelt, kann einem niemand mehr nehmen! Für mich und meine persönliche und sprachliche Weiterentwicklung war es in jeder Hinsicht perfekt! Man lernt Menschen aus verschiedensten Kulturen kennen und knüpft Freundschaften. Daher würde ich jedem das Auslandssemester an der SeAMK weiterempfehlen

Denise_WS21_Erfahrungsbericht_Seinajoki_Finnland

„Atemberaubend schöne Küstenlandschaften mit zahlreichen Wanderrouten und Ausflugszielen“- Auslandssemester in Santander, Spanien

 

 

Studium an der Gasthochschule
Das Studium an der Gasthochschule stellte sich zu Beginn etwas schwieriger als gedacht dar. Als das Semester dann begann wussten die Dozenten der von uns gewählten Kurse nicht, dass sie dieses Semester Erasmus Studenten bekommen. Dementsprechend waren die meisten Professor/innen überfordert. Da ich nur einen begrenzten spanischen Wortschatz habe , suchte ich mir im Vorhinein auf der mir zugesandten Kursliste nur Kurse aus, welche mit „English support“ angeboten wurden. Davon wussten die Professor/innen der jeweiligen Kurse aber leider auch nichts. Teilweise durften wir an Kursen nicht teilnehmen da die Professor/innen den Kurs nicht in Englisch halten wollten/konnten (Sprachbarriere) oder auch keine englische Unterstützung wie z.B. Arbeitsblätter zur Verfügung stellen wollten konnten . Im Endeffekt fanden wir dann zwei Professoren die „ausreichend“ Englisch sprechen konnten und haben unsere Kurse noch einmal neu gewählt . Der Unterricht wurde in beiden Fächern trotzdem auf spanisch gehalten, die Professoren beantworteten dann im Nachgang der Stunden unsere Fragen und erklärten uns die
Thematiken.

Unterkunft
Auf der Suche nach einer Unterkunft in Santander habe ich Unterstützung von der
Partnerhochschule erhalten. Ich habe ich mich dann für die Studentenunterkunft „Mi
Campus“ entschieden. Die Unterkunft befindet sich etwas abseits von der Innenstadt, wie auch die  Universität, ist jedoch sehr gut mit zahlreichen Buslinien angebunden. Der Weg zur Uni wie auch in die Innenstadt beträgt ca. 15 -20 min Fahrzeit . Santander ist aber auch gut fußläufig zu erschließen ( sehr hügelig). Die Unterkunft bietet Einzel –, Doppel –, Dreier und Viererzimmer an, hierbei gibt es eine Gemeinschaftsküche und jeder besitzt sein eigenes Zimmer mit Schreibtisch und eigenem Bad. Die Unterkunft ist nicht sehr günstig, dafür wird aber alle zwei Wochen das Zimmer gereinigt, es gibt ein kostenfreies Fitnessstudio und viele Aufenthalts und Lernräume.

 

Alltag und Freizeit
In der Einführungswoche der Partnerhochschule konnte man leicht in Kontakt mit
anderen internationalen Studenten treten. Zudem gibt es in Santander ein Erasmus
Studenten Netzwerk, welches viele Freizeitaktivitäten anbietet. Wenn man in Santander ein Auslandssemester plant sollte man, wenn möglich ein Auto besitzen, eines leihen oder Freunde mit einem Auto haben, da man somit viele Ausflüge zu den umliegenden Ortschaften, Stränden, Bergen usw. machen kann. Die Küstenlandschaft in Nordspanien ist atemberaubend schön und es gibt zahlreiche Wanderruten und Ausflugsorte, sodass es nie langweilig wird.

Fazit
Im Großen und Ganzen bin ich sehr froh, dass ich die Erfahrung eines
Auslandssemester machen konnte. Als Tipp würde ich jedoch geben das
Auslandssemester (jedenfalls in Santander) erst in einem höheren Semester (6.,7.) zu
absolvieren, um keine Probleme mit der Anrechnung wichtiger Fächer zu bekommen.
Die angebotenen Kurse diene eher zur Anrechnung als FWPMs.

Palten_Outgoings_Studium_Vorlage_Erfahrungsbericht_SMS

 

„Viele neue internationale Freundschaften“, Auslandssemester in Växjö, Schweden

 

Leider konnte ich nur Bachelor Kurse der Technik Fakultät belegen. Kurse aus anderen Bereichen, oder Masterstudiengängen wären auch sehr interessant gewesen, da die meisten Kurse sowieso nicht angerechnet werden können. Ich kann den Kurs „Sustainable innovation in the buildingsector“ für HAler empfehlen. Da die meiste Arbeit in Gruppen stattfindet ist die Bibliothek ein guter Ort, um zu lernen oder an Projekten zu arbeiten.

Um die Unterkunft lohnt es sich früh zu kümmern, da die Wohnungssuche nicht über die Universität, sondern privat verläuft. Es werden viele Vermietungsportale zur Verfügung gestellt. Auf dem Campus wohnen lohnt sich. Es normal ca. 420 Euro pro Monat für ein Einzel Apartment zu zahlen.

Es gibt ein gut ausgestattetes Fitnessstudio am Campus und jeden Samstag die Möglichkeit unterschiedliche Teamsports zu treiben, (Volleyball, Badminton, Floorball, …) Holt euch die Mitgliedschaft für ESN Växjö and Linnekaren um Reise und Partyangebote zu bekommen.

Am besten lässt sich Schweden mit dem Auto erkunden. Es gibt unglaublich viele Seen und schöne Natur. Schaut euch auf jeden Fall auch Stockholm und Lappland an, wenn ihr schonmal da seid.

Fazit

 

Am besten hat es mir gefallen, viele neue internationale Freundschaften zu schließen und Schweden zu erkunden.

Das Zusammenleben mit anderen Studenten auf dem Campus ist sehr cool. Es lohnt sich die vielen Seen und Grillmöglichkeiten zu nutzen. Zusätzlich war es auch sehr angenehm ein halbes Jahr dem Covid Wahnsinn zu entkommen.

Bringt Alkohol aus Deutschland mit. Lohnt sich finanziell.

Ich kann ein Auslandsemester für jeden empfehlen!

Maack, Daniel HA Studium Schweden

 

„Ich kann jedem ein Auslandssemester nur empfehlen“ – Auslandsstudium in Seinäjoki, Finnland

 

Die Partneruniversität

Da die Seinäjoki University eine Erasmus-Partnerhochschule ist, ist der Bewerbungs- und Einschreibeprozess sehr gut strukturiert. Zudem erhält man immer Unterstützung von der Gasthochschule. Die Belegung der Kurse erfolgt am Anfang des Semesters während der Willkommenstage anhand des zuvor ausgearbeiteten Learning Agreements. Die Seinäjoki University ist EDV-technisch sehr gut ausgestattet und die gesamte Hochschule bzw. der Campus ist sehr schön gestaltet. Es gibt genügend Orte für Gruppenarbeiten oder sich zum Lernen zurückzuziehen. Zudem sind auch die Mensen und Cafés ansprechend gestaltet.

Die meisten Unterkünfte liegen direkt auf dem Campus der Seinäjoki University und alle wichtigen Einrichtungen und Geschäfte sind fußläufig zu erreichen. Die Appartements sind meist gut ausgestattet und es gibt sowohl Einzelappartements als auch WGs (bis zu 4 Personen).

Meiner Meinung nach sollte man auf jeden Fall die zahlreichen Sportangebote, die von der Studentenvereinigung angeboten werden,  nutzen, da man hier außerhalb der Hochschule in entspanntem Rahmen viele neue Freundschaften knüpfen kann. Außerdem gibt es einmal pro Monat eine extra für Austauschstudierende organisierte Party in einem nahegelegenen Club. Aufgrund dessen, dass alles fußläufig zu erreichen ist und die meisten Studenten auf dem Campus oder in der Nähe wohnen, lassen sich leicht neue Kontakte knüpfen.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich jedem ein Semester im Ausland nur empfehlen kann. Man lernt neue Freunde kennen, gewinnt einer Vielzahl neuer Eindrücke und Erinnerungen.  Bei einem Semester in Seinäjoki sind vor allem Ausflüge nach Lappland sowie nach Helsinki Pflicht, aber auch viele andere Orte sind eine Reise wert, wie zum Beispiel Tampere, Turku oder Oulu. Egal wofür oder für welches Land man sich für ein Auslandssemester entscheidet, gibt es meiner Meinung nach viel Neues zu entdecken. Ich hoffe, dass viele andere Studierende für auch für ein oder zwei Semester im Ausland entscheiden und würde es nicht missen wollen!

Outgoings_Studium_Erfahrungsbericht_Seinajoki_University

 

„Sevilla ist eine der schönsten Städte in denen ich bis jetzt war“

Es ist bei der Planung unbedingt zu beachten, dass die Semesterzeiten in Spanien stark verschoben sind und am Beginn des Sommersemesters mit unseren kollidieren!!! …

Die Einschreibung zu den Kursen erfolgt in der ersten Semester Woche in Sevilla …

…Die Einrichtungen waren wirklich herausragend gut und die Bibliothek ist sehr gut zum lernen. Für Sport kann ein Fußball-/Basketballplatz gebucht werden und es gibt eine Turnhalle. Zudem plant das International Office ein zwei Ausflüge pro Semester für die Austausch Studenten. …

Sevilla ist eine der schönsten Städte in denen ich bis jetzt war und definitiv empfehlenswert. Besonders die Altstadt mit der Kathedrale, Plaza de Espana und dem Alcazar sowie das Las Settas sind absolute must sees. … Für mich persönlich waren die Ausflüge nach Gibraltar, Madrid und Lissabon die Highlights meiner Reise.

SoSe22_Erfahrungsbericht_Studium_Sevilla2

Fürs Praktikum nach Barcelona? „Ich würde den Aufenthalt hier definitiv weiterempfehlen!“

Ich wollte gerne während meines Studiums einen Auslandsaufenthalt einlegen. Um allerdings trotzdem in der Regelstudienzeit zu bleiben, habe ich mich dazu entschieden, mein Praxissemester im Ausland zu verbringen. Das Unternehmen habe ich mithilfe eines Professors der TH Rosenheim gefunden, der mir den Kontakt des Supply Chain Managers der LIVISTO Gruppe gegeben hat. Ich habe diesem dann alle meine Bewerbungsunterlagen zukommen lassen und wurde anschließend zu einem Vorstellungsgespräch via Teams eingeladen. Pluspunkt: Da alle Mitarbeiter, mit denen ich in Kontakt sein sollte, Englisch sprachen, musste ich die Landessprache – also Spanisch – nicht beherrschen. Durch die Hilfe des International Office der TH Rosenheim konnte ich mich rechtzeitig und unkompliziert für das Erasmus+ Stipendium bewerben. (…)

Alltag und Freizeit – meine Tipps für euch 😊

  • Innerhalb des Unternehmens gab es keine anderen Praktikanten, aber ich habe mich mit einigen Angestellten sehr gut verstanden, sodass wir uns auch außerhalb der Arbeitszeit getroffen haben
  • Erasmus Events, die von verschiedenen Organisationen veranstaltet wurden. Durch diese Events konnte man gleichgesinnte aus verschiedenen Ländern finden, die auch ihren Erasmus Aufenthalt hier in Barcelona machten. Es war dadurch sehr einfach Freunde zu finden.
  • Barcelona hat viel zu bieten, neben den zahlreichen Touristenattraktionen, wie dem Park Guell, der Sagrada Familia und vielen mehr, sind die kleinen Gassen in Barri Gotico und el Born ein wunderschöner Teil der Stadt. Tagsüber kann man am Strand entspannen, ein paar Churros am Hafen essen und abends dann bei Tapas und Sangria den Tag ausklingen lassen. Oder man geht in einer der tausenden Bar oder Clubs.
  • Um dem Stadtleben ein wenig zu entfliehen, gibt es zum Beispiel die Wanderung auf den Berg Montserrat oder zum Tibidabo.
  • Wer sportlich unterwegs sein möchte, kann an der Promenade entlang joggen oder Paddlespielen ausprobieren. Ich war unter der Woche oft mit Freunden bouldern.
  • Wenn man Zeit und Lust hat, kann man die nahegelegene Stadt Girona besuchen oder einen Wochenendtrip nach Valencia oder Madrid machen. Auch die kleine Stadt Sitges ist sehr sehenswert.

Mein Fazit: Ich habe hier während meines Praktikums in Barcelona nur gute Erfahrungen sammeln können. Die Arbeit war abwechslungsreich und ich konnte viel für mein späteres Leben lernen!“

Download Erfahrungsbericht: WiSe21-22_Erfahrungsbericht_Praktikum_Spanien

Mein Studiensemester in Barcelona: „Ich persönlich würde sofort die gleiche Entscheidung wieder treffen!“

Die Einschreibung für die Kurse war durch das vorher abgegebene Learning Agreement bereits geregelt. Jedoch war es, falls gewollt, auch während der ersten zwei Wochen möglich, Kurse zu wechseln. Ich belegte die Lehrveranstaltung Brand Management (Betriebswirtschaftliches Seminar), International Digital Marketing (Schwerpunkt Digitales Marketing) und Marketing Services in digital era (Schwerpunkt Digitales Marketing). Zu den einzelnen Kursen kann man sagen, dass alle sehr projekt- und praxisorientiert sind. Man arbeitet viel gemeinsam an Lösungen und Aufgaben für reelle Unternehmen. (…)


Mann lernt die meisten Leute im Unterricht oder in der Zwischenpause besser kennen. Anschließend sind die universitätsinternen Feste auch ein guter Ort, um neue Kontakte zu knüpfen. Es gibt auch immer WhatsApp Gruppen, durch die man auf diverse Veranstaltungen aufmerksam gemacht wird und in denen man sich auch gerne für Partys verabredet. Tipp: Seit auch offen gegenüber Ausflügen von anderen Studenten, diese sind meistens am besten. Und traut euch neues zu probieren. In Barcelona gibt es so viel zu erleben und zu sehen, versucht einfach so viel mitzunehmen, wie ihr könnt. 

Fazit:
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Erfahrungen und Erlebnisse, welche bei einem solchen Auslandssemester entstehen, unvergesslich sind.
Ich kann nur jedem empfehlen, der eine solche Chance bekommt, diese zu nutzen!“

Download Erfahrungsbericht: SoSe21_Erfahrungsbericht_Studium_Barcelona_La Salle

Mein Auslandssemester in Schottland: „Ich würde so eine Erfahrung jedem empfehlen! Lernt euch selbst neu kennen und erweitert euren eigenen Horizont!“

Die Camphill School Aberdeen ist eine privat-gemeinnützige Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich Bildung, Pflege. Sie besteht aus einer Schule und vier Wohnhäusern, in denen manche der Kinder und Jugendlichen (vorübergehend) leben. Es ist ein Ort um gemeinsam zu lernen, arbeiten und zu leben und baut auf dem anthroposophischen Gedanken Rudolf Steiners auf. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche mit Hilfebedarf (…).

 

Trotz der Restriktionen (die in Schottland allerdings im Vergleich zu Deutschland erst recht spät kamen) gab es viele Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Alleine die Landschaft ist fantastisch und bietet somit viele Ausflugsziele (die nicht geschlossen werden können). Mit dem Bus kommt man ganz einfach an fast jeden Ort (auch bis nach Edinburgh oder Glasgow). Sehenswert sind die Longhaven Cliffs, Stonehaven & Dunnottar Castle (manchmal mit Delfinen), Footdee, St. Cyrus Beach, Newburgh Beach (mit Seeroben), University of Aberdeen, Collieston u.v.m. Auch die Charity-Shops in der Stadt sind einen Besuch wert. Fahrräder können von der Einrichtung geliehen werden und es gibt gute Jogging-, Spazier- und Radwege. Essenstechnisch empfehlenswert sind z.B. Foodstory, Neil Selbie & Co. Coffee Shop, Upperkrust Aberdeen und Latinway.

Da ich den normalen Ablauf  (ohne COVID-19) nicht kannte, fehlte er mir auch nicht. Durch das gemeinschaftliche Leben waren immer viele Menschen da, mit denen man reden, kochen oder anderweitig etwas unternehmen konnte. Nach meiner Ankunft war ich kurz unsicher, ob ich das richtige getan hatte über Weihnachten und sämtliche Geburtstage in der Familie von zu Hause weg zu sein, aber am Ende ist die Zeit unheimlich schnell vergangen und es war eine riesen Bereicherung. Ich habe einen sehr interessanten Einblick in das Praxisfeld und die Welt des Autismus gewonnen und durfte ganz nebenbei so viele tolle Menschen, ein gastfreundliches und wunderschönes Land kennen lernen (…).“

Download Erfahrungsbericht: WS20_Erfahrungsbericht_Soziale Arbeit_Schottland

Praktikum beim international agierenden Architekturbüro in Vorarlberg, Österreich

Professor Stopper erwähnte das Bürogebäude und Firmensitz des international agierenden Architekturbüros in einer seiner Vorlesungen. Es hat nämlich keine Heizung und wird nur durch ein ausgeklügeltes System erwärmt. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Abwärme der Computer, Server, Drucker, Plotter und die Menschen. Ich erkundigte mich im Internet und fand sehr spannende Projekte, deshalb habe ich mich beworben und eine Zusage per Email bekommen. Einen Tag später sagte ich zu und hatte meine Praktikumsstelle gefunden. (…)

In dem Büro gab es zwei Praktikanten in der Wettbewerbsabteilung. Es waren sehr große Projekte dabei, mit über 30 Mio. Bausumme aber auch ein ‚kleiner‘ privater Anbau mit 1 Mio. Bausumme. Bei meinem Praktikum lernte ich viel im Bezug auf CAD-Zeichnen, dem Umgang mit den Adobe-Programmen, sowie die hochwertige Darstellung von Grundrissen, Lageplänen und Präsentationen. Ebenso war das Erstellen vieler Lasercutvorlagen und der Modellbau ein großer Teil meines Praktikums. (…)

 

Freizeit: Man sollte unbedingt einmal den Karren raufwandern, man wird mit einem super Blick auf den Bodensee belohnt. Außerdem ist man von Dornbirn in ca. 20 Minuten an der Uferpromenade in Bregenz. Diese ist sehr schön an warmen Wintertagen. Zudem kann man sehr gut Skifahren hier. Oft auch nachmittags wenn man früher gehen darf. Hier waren wir meist am Bödele, weil es nicht weit weg ist (20 min Autofahrt). (…)

Fazit:
Ich denke, vor allem in der Corona-Zeit hatte ich die Möglichkeit viel zu erleben, im Vergleich zu einem Online-Studium. Dennoch ist es sehr schade, dass viele Freizeitaktivitäten wie Vereinssport, Bar- und Restaurantbesuche oder Ausflüge in Nachbarländer gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich waren. Dennoch würde ich immer wieder mein Praxissemester hier in Vorarlberg verbringen.“

Download Erfahrungsbericht: WS20_Erfahrungsbericht_Praktikum Österreich_Lustenau

Mein Tipp für dein Auslandsstudium: Ferrara – Italienischer Flair, Lockerheit und „die perfekte Größe! Nicht zu klein und nicht zu groß.“

Italien war für uns gleich die erste Wahl, da wir unbedingt Italienisch lernen wollten und den italienischen Flair lieben. 😊 Die Vorbereitung war sehr einfach, da Ferrara eine Partnerhochschule von Rosenheim ist und fast alles vom international Office koordiniert wird. Das einzige ist die Anrechnung der Fächer, dabei müsst ihr euch mit den Professoren absprechen. Zu empfehlen ist, dass ihr noch einige Fächer offen habt in eurem Studium in Rosenheim, welche ihr noch nicht belegt habt, dann ist die Chance auf eine Übereinstimmung und Anrechnung der Fächer wesentlich höher. (…)

Ferrara hat für mich die perfekte Größe und kann zu Fuß sowie mit dem Fahrrad super erkundet werden. Die Einheimischen sind sehr offen und hilfsbereit. Mein Favorit ist immer noch der Aperitivo mit Aperol Spritz und kleinen Häppchen dazu. 😊 und natürlich die leckeren Croissants mit Cappuccino und das Eis (unbedingt Eisdiele K2 ausprobieren!!) 😉 Leider haben wir kaum Kontakte knüpfen können wegen Corona. Jedoch würde ich es sofort wieder machen. In der Freizeit ist die Stadtmauer (wie auf dem Bild zu sehen) perfekt für eine Laufstrecke oder Spaziergänge. Ein altes Fahrrad ist in Ferrara ein Muss. Wir haben über eine Facebook Gruppe für ca. 60 Euro ein altes Fahrrad gekauft. Würde ich unbedingt jedem empfehlen!! Nur lieber mehr in das Fahrradschloss investieren, uns wurde schon eines geklaut und das passiert eig. fast jeden Tag in Ferrara… 😀

Ausflüge in italienische Städte sind mit den Schnellzügen günstig und bequem zu erreichen wie Venedig, Bologna, Florenz, Rom.. das haben wir alles am Wochenende dann erkundet. 😊

 

Fazit: Den Auslandsaufenthalt würde ich nicht missen wollen. Ich liebe einfach den italienischen Flair und die italienische Lockerheit. Ferrara hatte die perfekte Größe! Nicht zu klein und nicht zu groß. Die Stadt lässt sich vor allem zu jeder Jahreszeit viele Events einfallen und am Wochenende ist im Zentrum eigentlich fast immer was geboten.“ 😊

 

Download Erfahrungsbericht: WS20_Erfahrungsbericht_Studium_Italien_Ferrara