„Die unzähligen Erfahrungen und Kontakte, die ich machen konnte, sind unbezahlbar“- Auslandssemester in der Schweiz

Studium an der Gasthochschule

 

Da ich der erste Erasmusstudent der TH Rosenheim an der Supsi war, gestaltete sich die Kurswahl etc. etwas schwierig. Das Studium in der Schweiz war für mich wie eine andere Welt, nachdem ich bereits drei Semester wegen der Pandemie keinen Hörsaal mehr von innen gesehen hatte. Das Niveau der Lehrveranstaltungen war äußerst hoch. Für mich neu und ungewohnt war, dass bei jedem Projekt auch ein Tutor dabei war, der einem bei allen Fragen behilflich war. Jedem Student steht zudem ein Platz im Atelier zur Verfügung. Die Gruppengröße in den Lehrveranstaltungen waren immer angenehm (ca. 10-15 Personen). Der Campus wurde neu errichtet und verfügt über mehrere Lasercutter, etc. Empfehlen kann ich das Atelier (hier wird ein Projekt über das ganze Semester angeboten). Allgemein sind alle Kurse sehr herausfordernd und zeitintensiv (aber absolut lehrreich), deshalb würde ich mir nicht zu viel an ECTS vornehmen und keine schriftlichen Prüfungen schreiben;)

 

Unterkunft

Bei der Wohnungssuche konnte mir die Hochschule nicht behilflich sein, da sie keine eigene Unterkunft hat. Hilfreich waren hier die Facebookseiten der USI und die Internetseite tutti.ch. Darüber fand ich ein WG Zimmer in Mendrisio (der neue Campus befindet sich dort). Mendrisio ist eine kleine nette Ortschaft, die aber bis auf ein par Kneipen nicht sehr viel zu bieten hat. Vorteil ist hier aber die Nähe zu Italien (20min Como). Sollte man aber nicht zu viele Seminare besuchen könnte es aber auch Sinn machen in Lugano zu wohnen. Für die Unterkunft muss man mit 600CHF rechnen.

Alltag und Freizeit

Die lokale ESN Gruppe in Lugano organisierte verschiedene Willkommensveranstaltungen, wie z.B eine Bootstour am Luganersee und eine Kneipentour. Somit konnte man einfach Kontakte knüpfen zu Studenten aus der ganzen Welt. Fast jedes Wochenende boten sie auch eine gemeinsame Veranstaltung oder eine Wandertour. Dadurch konnte ich kostengünstig die Schweiz entdecken und neue Leute kennen lernen. Für Wanderer ist das Tessin ein wahres Paradies. Öfters machte ich auch einen Tagesausflug nach Mailand (1h mit dem Zug).

In der WG war ich mit zwei Architekturstudenten aus der französischsprachigen Schweiz, in der Wohnung hatten wir jede Menge zu lachen, Umgangssprache war hier Englisch, ein paar französische Wörter habe ich aber trotzdem mitgenommen.

Fazit

Das Semester im Ticino werde ich nie vergessen, es war für mich ein Erlebnis, auf das ich nie verzichten würde. Die unzähligen Erfahrungen und Kontakte, die ich machen konnte, sind unbezahlbar. Sowohl internationale wie auch mit Mitstudenten am Campus. Auch fachlich hat mir das Auslandssemester viele neue Inputs und Fähigkeiten gegeben. Gute Italienisch Kenntnisse sind an der Supsi von Vorteil, vor allem wenn man mit den lokalen Studenten in Kontakt kommen will (Englisch beherrschen nur wenige Studenten gut).

Ich empfehle jedem ein Auslandssemester zu machen.

Erfahrungsbericht_Putzer

 

„Atemberaubend schöne Küstenlandschaften mit zahlreichen Wanderrouten und Ausflugszielen“- Auslandssemester in Santander, Spanien

 

 

Studium an der Gasthochschule
Das Studium an der Gasthochschule stellte sich zu Beginn etwas schwieriger als gedacht dar. Als das Semester dann begann wussten die Dozenten der von uns gewählten Kurse nicht, dass sie dieses Semester Erasmus Studenten bekommen. Dementsprechend waren die meisten Professor/innen überfordert. Da ich nur einen begrenzten spanischen Wortschatz habe , suchte ich mir im Vorhinein auf der mir zugesandten Kursliste nur Kurse aus, welche mit „English support“ angeboten wurden. Davon wussten die Professor/innen der jeweiligen Kurse aber leider auch nichts. Teilweise durften wir an Kursen nicht teilnehmen da die Professor/innen den Kurs nicht in Englisch halten wollten/konnten (Sprachbarriere) oder auch keine englische Unterstützung wie z.B. Arbeitsblätter zur Verfügung stellen wollten konnten . Im Endeffekt fanden wir dann zwei Professoren die „ausreichend“ Englisch sprechen konnten und haben unsere Kurse noch einmal neu gewählt . Der Unterricht wurde in beiden Fächern trotzdem auf spanisch gehalten, die Professoren beantworteten dann im Nachgang der Stunden unsere Fragen und erklärten uns die
Thematiken.

Unterkunft
Auf der Suche nach einer Unterkunft in Santander habe ich Unterstützung von der
Partnerhochschule erhalten. Ich habe ich mich dann für die Studentenunterkunft „Mi
Campus“ entschieden. Die Unterkunft befindet sich etwas abseits von der Innenstadt, wie auch die  Universität, ist jedoch sehr gut mit zahlreichen Buslinien angebunden. Der Weg zur Uni wie auch in die Innenstadt beträgt ca. 15 -20 min Fahrzeit . Santander ist aber auch gut fußläufig zu erschließen ( sehr hügelig). Die Unterkunft bietet Einzel –, Doppel –, Dreier und Viererzimmer an, hierbei gibt es eine Gemeinschaftsküche und jeder besitzt sein eigenes Zimmer mit Schreibtisch und eigenem Bad. Die Unterkunft ist nicht sehr günstig, dafür wird aber alle zwei Wochen das Zimmer gereinigt, es gibt ein kostenfreies Fitnessstudio und viele Aufenthalts und Lernräume.

 

Alltag und Freizeit
In der Einführungswoche der Partnerhochschule konnte man leicht in Kontakt mit
anderen internationalen Studenten treten. Zudem gibt es in Santander ein Erasmus
Studenten Netzwerk, welches viele Freizeitaktivitäten anbietet. Wenn man in Santander ein Auslandssemester plant sollte man, wenn möglich ein Auto besitzen, eines leihen oder Freunde mit einem Auto haben, da man somit viele Ausflüge zu den umliegenden Ortschaften, Stränden, Bergen usw. machen kann. Die Küstenlandschaft in Nordspanien ist atemberaubend schön und es gibt zahlreiche Wanderruten und Ausflugsorte, sodass es nie langweilig wird.

Fazit
Im Großen und Ganzen bin ich sehr froh, dass ich die Erfahrung eines
Auslandssemester machen konnte. Als Tipp würde ich jedoch geben das
Auslandssemester (jedenfalls in Santander) erst in einem höheren Semester (6.,7.) zu
absolvieren, um keine Probleme mit der Anrechnung wichtiger Fächer zu bekommen.
Die angebotenen Kurse diene eher zur Anrechnung als FWPMs.

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„Viele neue internationale Freundschaften“, Auslandssemester in Växjö, Schweden

 

Leider konnte ich nur Bachelor Kurse der Technik Fakultät belegen. Kurse aus anderen Bereichen, oder Masterstudiengängen wären auch sehr interessant gewesen, da die meisten Kurse sowieso nicht angerechnet werden können. Ich kann den Kurs „Sustainable innovation in the buildingsector“ für HAler empfehlen. Da die meiste Arbeit in Gruppen stattfindet ist die Bibliothek ein guter Ort, um zu lernen oder an Projekten zu arbeiten.

Um die Unterkunft lohnt es sich früh zu kümmern, da die Wohnungssuche nicht über die Universität, sondern privat verläuft. Es werden viele Vermietungsportale zur Verfügung gestellt. Auf dem Campus wohnen lohnt sich. Es normal ca. 420 Euro pro Monat für ein Einzel Apartment zu zahlen.

Es gibt ein gut ausgestattetes Fitnessstudio am Campus und jeden Samstag die Möglichkeit unterschiedliche Teamsports zu treiben, (Volleyball, Badminton, Floorball, …) Holt euch die Mitgliedschaft für ESN Växjö and Linnekaren um Reise und Partyangebote zu bekommen.

Am besten lässt sich Schweden mit dem Auto erkunden. Es gibt unglaublich viele Seen und schöne Natur. Schaut euch auf jeden Fall auch Stockholm und Lappland an, wenn ihr schonmal da seid.

Fazit

 

Am besten hat es mir gefallen, viele neue internationale Freundschaften zu schließen und Schweden zu erkunden.

Das Zusammenleben mit anderen Studenten auf dem Campus ist sehr cool. Es lohnt sich die vielen Seen und Grillmöglichkeiten zu nutzen. Zusätzlich war es auch sehr angenehm ein halbes Jahr dem Covid Wahnsinn zu entkommen.

Bringt Alkohol aus Deutschland mit. Lohnt sich finanziell.

Ich kann ein Auslandsemester für jeden empfehlen!

Maack, Daniel HA Studium Schweden

 

„Ich kann jedem ein Auslandssemester nur empfehlen“ – Auslandsstudium in Seinäjoki, Finnland

 

Die Partneruniversität

Da die Seinäjoki University eine Erasmus-Partnerhochschule ist, ist der Bewerbungs- und Einschreibeprozess sehr gut strukturiert. Zudem erhält man immer Unterstützung von der Gasthochschule. Die Belegung der Kurse erfolgt am Anfang des Semesters während der Willkommenstage anhand des zuvor ausgearbeiteten Learning Agreements. Die Seinäjoki University ist EDV-technisch sehr gut ausgestattet und die gesamte Hochschule bzw. der Campus ist sehr schön gestaltet. Es gibt genügend Orte für Gruppenarbeiten oder sich zum Lernen zurückzuziehen. Zudem sind auch die Mensen und Cafés ansprechend gestaltet.

Die meisten Unterkünfte liegen direkt auf dem Campus der Seinäjoki University und alle wichtigen Einrichtungen und Geschäfte sind fußläufig zu erreichen. Die Appartements sind meist gut ausgestattet und es gibt sowohl Einzelappartements als auch WGs (bis zu 4 Personen).

Meiner Meinung nach sollte man auf jeden Fall die zahlreichen Sportangebote, die von der Studentenvereinigung angeboten werden,  nutzen, da man hier außerhalb der Hochschule in entspanntem Rahmen viele neue Freundschaften knüpfen kann. Außerdem gibt es einmal pro Monat eine extra für Austauschstudierende organisierte Party in einem nahegelegenen Club. Aufgrund dessen, dass alles fußläufig zu erreichen ist und die meisten Studenten auf dem Campus oder in der Nähe wohnen, lassen sich leicht neue Kontakte knüpfen.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich jedem ein Semester im Ausland nur empfehlen kann. Man lernt neue Freunde kennen, gewinnt einer Vielzahl neuer Eindrücke und Erinnerungen.  Bei einem Semester in Seinäjoki sind vor allem Ausflüge nach Lappland sowie nach Helsinki Pflicht, aber auch viele andere Orte sind eine Reise wert, wie zum Beispiel Tampere, Turku oder Oulu. Egal wofür oder für welches Land man sich für ein Auslandssemester entscheidet, gibt es meiner Meinung nach viel Neues zu entdecken. Ich hoffe, dass viele andere Studierende für auch für ein oder zwei Semester im Ausland entscheiden und würde es nicht missen wollen!

Outgoings_Studium_Erfahrungsbericht_Seinajoki_University

 

„Das Essen, die Landschaft & die Kultur – alles wunderschöne, sehenswerte und beeindruckende Dinge, die mein Auslandssemester zu einer unvergesslichen und lehrreichen Zeit gemacht haben. :) Geht nach Jordanien!“

Jordanien ist ein absolut wunderschönes und besonders vielseitiges Land. Natürlich ist das Leben hier nicht vergleichbar mit dem Leben in Deutschland. Man muss auf einige Gewohnheiten verzichten: Man kann beispielsweise in einem Land, in dem Wasserknappheit herrscht, keine Sanitären Standards aus Deutschland erwarten. Auch fehlende Parks innerhalb der Stadt oder schlechter öffentlicher Nahverkehr sind etwas gewöhnungsbedürftig. Die Winter in Amman sind sehr kalt, die Häuser nicht gedämmt. Heizmöglichkeiten gibt es, jedoch meist nur durch kleine Gasheizungen. Allerdings sind das alles Sachen, an die man sich schnell gewöhnt, man gute Alternativen findet oder es einfach als Herausforderung oder als Erfahrung sieht. Schlechte Erfahrungen habe ich keine gemacht. Man sollte sich auf jeden Fall über die hier herrschende Kultur und Religion informieren und diverse Dinge beachten, einerseits um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen und andererseits, um das Land und die Kultur zu respektieren. Aber wenn man sich für die Arabische Welt interessiert, aufmerksam die Menschen beobachtet und Lust hat, eine neue, wunderbare Kultur und Sprache kennenzulernen, ist Jordanien genau der richtige Ort dafür.

Die schönsten Orte: Petra/ Wadi Musa, Totes Meer, Rotes Meer, Wadi Rum, Wadi Mujib, Dana, Aqaba, Ajloun, Jerash, Umm-Quais, Madaba, As-Salt. Jeder neue Ort, den man sich ansieht, jedes Wadi (Tal) in das man wandert und vor allem die Wüste rauben einem jedes Mal wieder den Atem. Und überall ist es anders, wie eine andere Welt. Wenn man Zeit hat und sich für die Nachbarländer interessiert, kann ich den Libanon, Ägypten, Palästina und Israel empfehlen.

 

Das beste Essen:
Das Nationalgericht Mansaf (Reis mit einer Jogurt artiger Soße und Lammfleisch), Maqluba, Schawarma, Köfte, Kubeh, Tabouleh, Fattoush, Knafeh (süße Nachspeise mit Käse und Zuckerfäden) und vieles mehr. Die Küche in Jordanien ist sehr vielseitig und lecker. Auch jemenitische und libanesische Restaurants sind sehr lecker.

Der Campus in Madaba ist riesig, es gibt eine Mensa mit überwiegend arabischer Küche, Snacks und Getränken, eine Bibliothek und eine Sporthalle mit recht breit aufgestelltem Angebot an sportlichen Aktivitäten. Der Campus in Jabal Amman (SABE Campus – The School of Architecture and Built Environment) für Architektur, Design und Soziale Arbeit ist sehr viel kleiner aber dafür auch um einiges familiärer. Die Lage des Campus ist hervorragend, man ist in 5 min in Downtown, es gibt Wohnungsnagebote in der Nähe, es gibt Bars, Clubs, Restaurants, Second Hand Läden und einige andere Sachen zu kaufen. Der Campus ist sehr gut aufgestellt was 3D Print, Lasercutting oder Labore angeht. Die Klassenräume sind für maximal 25 Student*innen ausgelegt und die Kurse laufen eher interaktiv ab, allerdings mit sehr bequemen Sitzgelegenheiten. In meinem Fall hatte ich überwiegend Designkurse mit sehr kompetenten, freundlichen und hilfsbereiten Professor*innen. Die Kurse haben mir sehr viel Spaß gemacht und sind ein angenehmer Perspektivenwechsel zu den Aufgaben an der Heimatuniversität. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Student*innen und Professor*innen an Projekte herangehen und wie die Aufgaben letztendlich umgesetzt werden. Mir war es sehr wichtig die Sprache hier zu lernen, weshalb ich einen Arabischkurs belegt habe, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Die Schrift zu lernen macht unglaublich viel Spaß und war auch gerade im Bereich Design ein abwechslungsreiches, internationales Hilfsmittel um Projekt zu erschaffen. Ein Kalligrafie Kurs hat mir außerdem geholfen schneller das Alphabet zu lernen und außerdem die Schönheit, Detailliertheit und Historie dieser Schrift zu verstehen und diese dadurch auch gezielt in Aufgaben und Projekten mit einzubinden.“

Das Leben in Amman ist eigentlich einfach und unkompliziert. Die Menschen sind überall immer sehr freundlich und hilfsbereit, man kann alles nachfragen und man bekommt immer Unterstützung und immer Tee 🙂

Download Erfahrungsbericht: Erfahrungsbericht_Jordanien_IAD_Studium

„Biel ist für sein vielfältiges kulturelles Angebot für Jedermann bekannt.“ – Leonhards Empfehlung: Auslandsstudium in der Schweiz an der Berner Fachhochschule (BFH) am Standort Biel

„Eine Wohnung zu finden ist in Biel nicht sehr schwer. Was ich an der Stadt sehr zu schätzen gelernt habe ist, dass die Bewohner den Umgang mit anderen Nationalitäten gewohnt sind. Es gibt sehr viele gemixte WG´s, sowohl geschlechtlich als auch bezüglich der Nationalität. Das Preisniveau ist im innerschweizerischen Vergleich in Biel relativ niedrig. Von daher ist es leicht möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. (…)

 

Die Auswahl der Lehrveranstaltungen ist mir persönlich relativ leicht gemacht worden. Da ich mir nur überlegen musste, wie viele Credits ich in diesem Auslandssemester in der Schweiz sammeln möchte. Ich hatte es relativ leicht, da die TH Rosenheim und die Berner Fachhochschule diesen Master als Jointmaster anbieten. Ich konnte mir praktisch jedes belegte Fach für mein eigentliches Studium anrechnen lassen. (…)

Neben Biel gibt es natürlich auch noch den Rest der Schweiz, der meines Erachtens auch äußerst sehenswert ist. Am besten kann man die Schweiz mit der Bahn erkunden. Es empfiehlt sich ein Halbtax Ticket zu kaufen, das Pondent zur deutschen BahnCard. Dadurch kann man relativ kostengünstig durch die Schweiz fahren und Städte erkunden. Wenn man eine längere Zeit am Stück zur Verfügung hat, würde sich auch ein Swisspass anbieten, mit dem man beispielsweise 7 Tage unbegrenzt Bahn und Bus fahren kann. An sich ist die Schweiz sehr vielfältig. Von den verschiedenen Sprachen abgesehen, kann man landschaftliche Paradiese, hippe Städte und traditionell geprägte ländliche Gegenden innerhalb kürzester Zeit erfahren. Ganz abgesehen von der Schweizer Schokolade und den Schaukäsereien.

Das typische Studentenleben, wie man es vielleicht in Deutschland gewohnt ist, kann man in Biel nicht erleben, da der Standort der BFH relativ klein ist. Allerdings ist Biel für sein vielfältiges, kulturelles Angebot für Jedermann bekannt 🙂 Es gibt den First Friday, bei dem jeden ersten Freitag im Monat in der ganzen Altstadt gefeiert wird. In den Clubs und Bars der Stadt finden beinahe wöchentlich kleine Konzerte und Spezials statt. Man muss aber betonen, dass es keine richtige Partyszene sondern eben mehr Live-Musik und Barbetriebe gibt 🙂 “

 

Download Erfahrungsbericht: Erfahrungbericht_Schweiz_HT_Studium

Auf nach DownUnder – Simons Praxissemester in Sydney, Australien war: „Die beste Entscheidung.“

„Unabhängig von der Wahl der Firma, war es für mich im Nachhinein betrachtet die beste Entscheidung, das Praxissemester im Ausland zu verbringen. Ja, die Vorbereitung ist vermutlich mit mehr Aufwand verbunden als bei einem Praktikum in Rosenheim, München oder Umgebung. Die Erfahrung, die man sammelt, ist jedoch jede Mühe wert. 

Mein Praktikum ist wohl im Allgemeinen deutlich anders verlaufen als bei den meisten. Zunächst habe ich rund vier Wochen in der Produktion gearbeitet. Im Nachhinein eine super Entscheidung, um später im Office die Strukturen zu verstehen. Von dort an habe ich dann das gesamte Praktikum im Project Management gearbeitet. Dabei war ich überwiegend an zwei großen Projekten (One Sydney Harbour, New Sydney Fish market) beteiligt. Nachdem ich mich dann, Mitte Dezember 2022 dafür entschieden habe, meinen Aufenthalt zu verlängern, habe ich im Januar nach einem zweiwöchigen Urlaub an der Ostküste Australiens einen üblichen Arbeitsvertrag unterschrieben. Seitdem arbeite ich Vollzeit (50-70h / Woche) als Project Manager bei Woodworx und leite aktuell zusammen mit Senior Project Manager, Stephen Tormey, ein 4 mio. Dollar Projekt in regional Australien (Outback). Dabei verbringe ich aktuell die Wochen im Site Office auf der Baustelle in Wee Waa und fliege an den Wochenenden nach Sydney.

Freizeittechnisch hat Sydney einiges zu bieten. Die Wochenenden verbringe ich während des Sommers größtenteils am Strand. Abends geht es dann oft mit Freunden auf ein Bier in den Pub. Nachdem ich mich dann dafür entschieden hatte, meinen Aufenthalt zu verlängern, habe ich mir vor Weihnachten ein Auto gekauft und verbringe seither viele Wochenenden in naheliegenden Nationalparks und an Stränden. Abgesehen davon, gehe ich regelmäßig mit Freunden Segeln, Tauchen, auf Festivals und hin und wieder ins Rugby Stadion.

Tipps: Wenn du also mal das Vergnügen haben solltest nach Sydney zu kommen, kann ich dir nur empfehlen, den ein oder andern Tag in Sydney Harbour zu verbringen. Die Fähren von Circular Quay (direkt neben dem bekannten Opernhaus) bringen dich zu den schönsten Gegenden Sydneys. Auf dem Weg zurück solltest du im Voraus die Zeiten der Fähren checken und im Sonnenuntergang vor der Skyline zurück nach Circular Quay fahren. Mein Lieblingsstrand ist Milk Beach in Watson Bay. Meine Lieblingsbar ist Baxter Inn. Und meinen Donnerstagabend verbringe ich meist mit Freunden im Pub Foresters in Surry Hills.

Download Erfahrungsbericht: WiSe22-23_Erfahrungsbericht_HT_Praktikum_Australien

„This summer school – with the topic: Enabling Technologies, Opportunities and Research Challenges Ahead – can really help me with my future projects!“

The university website provided me all the information about the Erasmus program and summer school programs, through this I got to know about the summer course. This course is specially on Industry 4.0which is the current technologies that are most used. As an Engineer knowing about the currenttechnologies is a must.

Co-ordinator’s from both the universities had help me to go through all the administration work in completion of my application.

The University had also offered us a tour to the Museum in Pisa and during the Leisure times, I travelled with other students to Florence and Viareggio city both are beautiful places. They are many international students in the course, we went out for dinners which was good and got to know many things.
Though Pisa, is very small city but it is filled out with 50,000 students so the city is very bright with the people which I love it, and the main attraction of the city is leaning tower of Pisa, they are few other parks near to the city to sit and relax.“

Through this course, I learnt many things from Industry 4,0. Which I don’t know them before and got a full overview about how the things works. This application can reallyhelp me in my future projects. When I was talking with many students from differentcountries get to know about different experience from them.
Overall, the course was really good for the students both educationally and personal experiences.

Download Report: Report_Summer School_Pisa

„The conference was an ever memorable experience for my academic life.“ – My trip to the 2022 IEEE SENSORS APPLICATIONS SYMPOSIUM in Sweden

„SAS 2022 conference was organized at Quality Hotel Sundsvall. Participants are provided with discounted stay facilities at the same. Sensors Applications Symposium is prestigious Conference which started in 2006 in Texas and is conducted in a hybrid model in 2022. I came to know about the conference as my co-authors of publication were already part of SAS Conferences before. Each publication team need to submit an abstract first followed by first draft of the publication and scrutiny of the applications takes place. (…)

 

Programs at the 2022 IEEE SENSORS APPLICATIONS SYMPOSIUM (SAS 2022) were divided into separate sessions. Presentations could be either of Poster Presentation or Slide presentation. Each day focuses particularly on a specific topic and journals which are related to topic are presented. (…) On the next day me and my project advisor Mr. Maximilian Wohlschläger started early to explore the city before the session starts and stunned by the Scandinavian architecture style. The second conference day started with a Keynote and followed by regular sessions and the main attraction of the day was Gala Dinner. Attendees were taken to a hilltop where we had an official dinner. Awards were distributed on different categories. I was stunned that I have been awarded “Student Travel Grant Award” among other 5 winners during the ceremony. (…)“

The conference was an ever-memorable experience for my academic life. I was able to meet and bond with people from different parts of the world. Since I was the only master student attending the conference, this opportunity was a major eye opener for me to pursue a career as a researcher or not. I am happy to find out the ongoing research in my areas of interest and there was a lot of interesting research happening. As an Indian student studying in Germany, I was able to extend my international exposure and proud that I have a group of international friends hailing from Germany, Austria, Italy, Canada, and United Kingdom. It is a dream come true moment for me to present my master project as a paper publication in an international Conference and indeed an indelible experience. I would like to extend my gratitude to my project guide Prof. Dr.-Ing. Martin Versen and project advisors Mr. Maximilian Wohlschläger and Ms. Nina Leiter for the guidance and wholehearted support.

Download Report: Report_2022 IEEE SENSORS APPLICATIONS SYMPOSIUM_Georgekutty Jose,Maniyattu

Mein Auslandspraktikum in der Schweiz bei der Pirmin Jung AG: „Sowohl fachlich – als auch persönlich – eine sehr wertvolle Erfahrung für mich.“

„Als Praktikumsunternehmen kann ich die Pirmin Jung AG in Sursee in der Schweiz – mit ihren sehr guten Strukturen für neue Mitarbeiter und den enormen Kompetenzen im Holzbau – sowohl in der Bauphysik – als auch in der Tragwerksplanung – wärmstens empfehlen. Nach einer Einführungsphase, bekam ich ein Projekt zugeordnet und begann in der Phase Vorprojekt mit der Bearbeitung. Ich erstellte die Ausführungsstatik,
Details von relevanten Bauteilen, den Positionsplan des statischen Systems und
alle erforderlichen Unterlagen für die Fachplaner.

 

Die Wohnungssuche gestaltete sich etwas schleppend, da kein Vermieter auf vier
Monate begrenzt eine Unterkunft zur Verfügung stellte. Da ich mir einen
Campingbus ausgebaut habe, beschloss ich über den Zeitraum einen Stellplatz auf
einem Bauernhof zu mieten. In Radentfernung zum Büro war das im Nachhinein
eine glückliche Fügung.

 

 

 

Tipps zur Freizeitgestaltung:

  • In Ettiswil gibt es eine kleine private Boulderhalle „Bouldergate“, die einen sehr offenen Umgang mit neuen Leuten hat.
  • Das Engelbergertal ist nicht weit entfernt (45 Minuten mit dem Auto, 1 Stunde mit dem Zug). Dort gibt es ein Skigebiet und diverse Bahnen zum Gleitschirmfliegen.
  • Der Sempacher See ist sehr schön gelegen und ein Seebad mit dem Rad erreichbar.

 

 

Download Erfahrungsbericht: WiSe23_Erfahrungsbericht_HT_Praktikum_Schweiz